1. Sexuelle Fertigkeiten und Sexuelles Bedürfnis
Da das Ausspielen sexueller Bedürfnisse meist zu zeitaufwendig ist und der Meister bei zuvielen attrakiven Meisterpersonen überfordert wäre, haben wir die "schlechte Eigenschaft" Sexuelles Bedürfnis (SB) und das Talent "sexuelle Fertigkeiten" eingeführt (IN/FF/KK). Dies entlastet nicht nur den Meister (und kann Spannungen aus Beziehungen der SpielerInnen nehmen), sondern kann auch für abwechslungsreicheres Rollenspiel sorgen. ;-) Zumindest sorgt es für einige witzige Szenen.
1.1.1
Feststellen des sexuellen Bedürfnisses anhand von SB
a) in konkreter Situation durch eine Probe (evtl erleichtert oder erschwert, je nachdem)
b) durch den Eigenschaftswert, denn der Wert gibt auch an, wieviele Orgasmen die HeldInnen pro Monat brauchen
1.1.2
Notwendige TAW Proben beim nichtkindwollenden Beischlaf geben Anhaltspunkte, wie gut einem derselbe gefällt bzw. wie gut man/frau drauf ist.
1.1.3
Notwendige TAW Proben beim kindwollenden Beischlaf siehe im nächsten Kapitel.
Aus 1.1 ergibt sich, daß das Scheitern einer Probe höchst unterschiedlich zu bewerten ist.
In der 1. Fallkategorie bedeutet das Scheitern, daß man/frau in der konkreten Situation keine Lust hat.
In der 2. Fallkategorie muß hingegen darauf abgestellt werden, welcher der 3 Würfelwürfe die Probe zum Scheitren brachte:
Gelingt die KK-Probe nicht (aber zuvor die Geilheitsprobe), heißt das, daß der Held trotz vorhandener Lust, (z.B. wegen unpassendem Ambiente) keine Erektion bekommt, bzw. den Heldinnen keine Vaginalsäfte fließen.
Gelingt die FF-Probe nicht, kommt es beim Mann zu ejaculatio praecox, bzw. bei der Frau vorzeitig zum Finalorgasmus.
Sollte IN, scheitern, heißt dies, daß der Beischlaf zwar vollzogen wurde, aber er oder sie zu früh gekommen ist. D.h. natürlich auch, daß beim coitus interruptus der Schuß in die warme Grotte losgegangen ist, was zur Schwängerung führen kann (s. nächstes Kapitel). Oder man/frau geht, nur auf's eigene Vergnügen bedacht, zu stürmisch ans Werk.
Das Talent ist bei den Körperbeherrschungstalenten einzureihen, woraus sich eine Steigerungsmöglichkeit von 2 Punkten pro Stufe ergibt. Das Erlernen ist logischerweise nur durch Praxis möglich, daher gilt als Faustregel 1 Tag und x GD (je nach Spende im Rahja-Tempel, bzw je nach Anspruch im Bordell) pro Punkt. Dies kann der Meister je nach den Erlebnissen seiner Lieblinge ggf. modifizieren.
Bis zum TAW 4 fördert jeder Beischlaf oder andere besondere sexuelle Erlebnis das Steigern. Danach ist das Steigern nur noch möglich nach intimen Zusammensein mit einer Person, deren TAW mind. 2 Punkte über der Lernenden liegt. D.h., daß Eheleute nur begrenzt von einander lernen können, falls nicht ein Teil über herausragende Fertigkeiten verfügt. Ein gemeinsamer Besuch in einem Rahja-Heiligtum kann dem natürlich Abhilfe schaffen. Beim Besuch von Bordellen muß mindestens der TAW der Kurtisane/des Lustjungen in Dukaten übertroffen werden.
Wie oben schon geschildert, ist das Talent bzw die neue Eigenschaft SB vielseitig einsetzbar. Sollte ein/e Held/Heldin z.B. längere Zeit seine/ihre Bedürfnisse nicht befriedigt haben, kann der Meister überraschende Sex-Proben abverlangen und bei deren Bestehen Malis auf andere Proben verlangen.
Zwerge starten mit dem Wert 1W-1. Streuner müssen mindestens 4 und Mohas mindestens 6 als Startwert haben.
Amazonen:-1; Gaukler: 2; Händler: 0; Jäger: -1; Krieger: 0; Medicus: 2; Moha: 3; Nivese: 2; Norbarde: 0; Novadi: 1; Seefahrer: 1; Sharisad: 2; Skalde/Barde: 1; Söldner: 1; Streuner: 3; Thorwaler: 0; Zwerg: -1; tulamidische Modifikation: +1; Auelf: 1; Druide: -3; Firnelf: 0; Hexe: 2; Magier: -1; Scharlatan: 2; Schelm: 4; Waldelf: 2; Geode: -3; Praios G: 0; Rondra G: -1; Efferd G: 0; Travia: -2; Boron G: -3; Hesinde G: -1; Firun G: 0; Tsa G: 1; Phex: 2; Peraine G: 1; Ingerimm G: -1; Rahja G: 6; Swafnir G: 0; H'Ranga G: 1 (auf Echsen bezogen)
Der Imperativ des "fanatischen Realismus" fordert Erklärungsmodelle für den Heldennachschub. In der Denkwoche "Macht Aventurien realistischer" wurde der Akt der Zeugung eruiert. Wir gliedern unseren Exkurs in den "kindwollenden Beischlaf" (s. 2.1) und den "nicht-kindwollenden Beischlaf" (s. 2.2). Das Kapitel "Das Wunder der Zeugung" (s. 2.3) hat Allgemeingültigkeit .Es gibt zeugungswillige (zu 2.1) und prinzipiell zeugungsfähige (zu 2.1 und 2.2) Partner. Bei ungewollt ausbleibendem Nachwuchs wird ein Besuch bei einer Beratungsstelle der "pro-tsa" e.V. empfohlen.
Die aventurische Frau wird jeden Monat von ihrem Geburtstag an 5 Tage lang fruchtbar. Während dieser Zeit führen von beiden Partnern erfolgreich abgelegte Sexproben zur Schwangerschaft. Der Geburts-Tag erfolgt dann 270 - 1W20 + 1W6 Tage (Elfen 360 - 1W6 + 1W20; Zwerge 450 + 1W20 - 1W12) später. Letztere Regelung gilt auch für Resultate aus Kap. 2.2. Es wird klar, da der Geburtstag für Frauen eine zentrale Rolle spielt. Die fünf fruchtbaren Tage können von Hebammen und Tsa-Geweihten festgestellt werden. So findet man während "der fünf Tage" die Rahja-Geweihte in stiller Andacht und Amazonen besonders allergisch gegenüber Männern. Auf dieses nützliche Wissen gibt es von Seiten weltlicher Mächte und radikal-religiöser Strömungen ständig Angriffe. Besonders die "Klerikalisten", zölibatär lebende "Verehrer der Travia" und "Bräute des Praios" wollen die Zeugung dem "göttlichen Willen", sprich Zufall übereignen. Diese Irrlehren werden von der Masse der Praios- und Traviageweihten abgelehnt. Rondra- und Rahjageweihte bekämpfen aktiv die Klerikalisten.
Die aventurische Frau ist sich der Terminierung ihrer Fruchtbarkeit in der Regel bewußt. Daher sind unerwünschte Zeugungen, trotz allgemein regen Verkehrs, selten. Wenn doch, hilft zum einen der ehrbare Stand der Abtreiber weiter. Zum anderen ist ein Kind Beweis gerngesehener Fruchtbarkeit. Es bringt der Frau Ehre und Ansehen, unabhängig vom Samenspender.
Beim nicht-kindwollenden Beischlaf (während der "5 Tage" natürlich) entscheidet, ebenfalls nach beidseitig bestandenen Sexproben, je ein 1W20 für Sie und Ihn über einen neuen Aventurier. Wenn die Würfel gleichzeitig in einen gewissen Bereich fallen, dann passierts eben:
1W20-Sie 1W20-Er
1 1 Wenn sog. "Kontra-Tsativa" benutzt werden, z.B. er den "Thorwaler" (sehr dünn gerbte Penishülle aus Fischblasen) überzieht. Dergleichen ist immer beliebt, besonders bei ungestümen, jungen Paaren, die nicht "fünf Tage sinnlos verstreicheln" wollen. Weiterhin das "normale Risiko" bei jeglichem Beischlaf.
1-2 1-2 Der Gelegenheitsfick. Der gestiegene Hormonpegel läßt die Vorsicht leichter in Vergessenheit geraten.
1-3 1-3 Wenn beide vergeßlich oder hemmungslos geil sind (Selbstbeherrschung?) Oder sie stehen unter Drogen (Zechenproben?) Auch bei und nach schweren Krankheiten und böswilligen Meistern.
1-20 1-18 Während der fünf frucht- baren Tage, wenn Sie ein Kind will und er nicht. Amazonen mit Babyauftrag linken z.B. gerne zeugungsunwillige Krieger, besser noch Rondrageweihte ab! Diese können höchstens unterbewußt Gründe zur Verweigerung wahrnehmen, schlechte Karten!
Im Erfolgsfalle von 2.1 oder 2.2 tritt Kapitel 2.3 in Kraft.
Die Frau ist schwanger. Der Ablauf: Der erste 1W20-Wurf (direkt nach der Zeugung) entscheidet bei:
1 gibt's Drillinge. Ein 1W6-Wurf zeigt bei 1-2 eineiige, bei 3-4 einen zweieiigen und zwei eineiige sowie bei 5-6 dreieiige Drillinge an.
2 und 3 gibt's Zwillinge. Bei einer 2 sind sie zweieiig, bei einer drei eineiig.
4 bis 20 gibt's ein Kind.
In Drillingen und Zwillingen wird eine besondere Gnade Tsas erblickt, die den Erzeugern Ruhm und Ehre (z.B. kostenlose Arztbesuche etc.), aber auch besondere Pflichten bringen. So wird sich bei unerwünschten Zwillingen kaum ein Abtreiber finden, erst recht nicht bei Drillingen. Nur bei Vorliegen der sog. "Peraine-Indikation" wird der Mutter durch Peraine-Geweihte Gefahr für Leib und Leben attestiert, so da die Abtreiber - nach Zustimmung der Mutter - ihre Pflicht tun.
Der zweite 1W20-Wurf (im dritten Monat, vorher kann von zygotärem Leben, nicht jedoch vom Kind ausgegangen werden) entscheidet über den Verlauf der Schwangerschaft und die Entwicklung des Kindes. Er muß für jeden Zwilling/ Drilling extra gerollt werden.
Ist der Würfel für den zweiten Wurf gerollt, wird kein Abtreiber mehr in die Nähe der Schwangeren kommen, es sei denn, um Ihr Leben zu retten (Boronindikation). Es gibt aventurienweit ein Tabu, die unerforschlichen Wege Tsas zu durchkreuzen. Der zweite Wurf bestimmt, das Kind wird bei:
1 - 10 ein Junge oder bei 11 - 20 ein Mädchen und bei
1 + 11 kräftig und clever 6 + 16 normal
2 + 12 kräftig
7 + 17 schwächlich
3 + 13 clever
8 + 18 Frühgeburt (4 W20 Tage eher)
4 + 14 normal
9 + 19 Totgeburt (9 W20 Tage eher)
5 + 15 normal
10 + 20 schwere Geburt (1 W20; bei 1 Kind und Mutter, bei 2 nur Kind, bei 3 nur Mutter tot!)
Die Bedingungen mögen auf den ersten Blick unangemessen hart erscheinen. Der Autorenkreis (er bestand aus genau 1 Person - der Setzer.) war sich dennoch darin einig, daß diese Regelung im Hinblick auf die hygienischen Bedingungen des gemeinen Aventuriers eine positive Utopie darstellen.
3. Die persönlichen Daten zum Auswürfeln
Für alle diejenigen, die bei ihren Körpermaßen lieber den Würfel entscheiden lassen, als ihre Eigenen zu übertragen (das kann sich schließlich nicht jeder leisten) wurden folgende Regeln entwickelt und für gut befunden. Sie gehören zur unverzichtbaren aventurischen Heldenausstattung.
Würfeln von 2W20: der höhere Wert zeigt das Maß des erigierten Gliedes an, der niedrigere den "Schlaffi". Die Spannbreite der Werte gibt meist zu unverhofftem Gelächter Anlaß.
Für alle Frauen gilt Oberweite = 85cm +1W20. Der Hängegrad (HG) wird mit dem W20 bestimmt.
Beide Werte werden mit dem W100 (%) ausgewürfelt, wobei beim Rücken 40 abgezogen werden. Alle Werte über 80 zeigen, daß dieser Mensch Ähnlichkeit mit einem Bornbär hat.
Andere Völker - andere Werte:
Zwerge zu 3.2.1: W6+1 und W6+4; zu 3.2.2: W20+65
Elfen zu 3.2.2: W12+80; HG W20- 4, min. aber 2; 3.2.3: Brust: W100/2, Rücken: (W%/2)-20
Mohas zu : 3.2.1 jeweils W20+5
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