Die Bornländerin (1,80, schlanke Statur, dunkelblondes,
üppiges langes Haar, dunkelbraune Augen), wurde 15 v. Hal in Brinbaum
als illegitime Tochter einer wenig betuchten bornischen Landadeligen und
eines norbardischen Händlers geboren. Schon früh suchte sie der
Beengtheit und den armseligen Verhältnissen auf dem mütterlichen
Gut zu entfliehen, zumal, als ein legitimer Erbe geboren ward, und sie sich
von seiten ihrer Mutter kaum mehr etwas zu erwarten hatte: Mit knapp 14 Sommern
schloß sie sich einem Handelszug an und suchte ihr Glück in Festum.
Im Handelshaus Stoerrebrandt fand sie eine Anstellung als Kontorsgehilfin,
und hat sich im Laufe der Jahre stetig hochgedient. Seit 3 Jahren ist sie
Kontorsleiterin der Stoerrebrandtschen Handelsniederlassung in Rommilys.
Seitdem verkehrt sie in den besseren Kreisen der Stadt, doch nagt es an der
ehrgeizigen Bornländerin, daß sie zwar als Geschäftspartnerin
unter ihnen geduldet, nie jedoch wirklich zu ihnen gehören wird, sofern
sie nicht selbst zu großem Reichtum kommt. Und so mag es nicht
verwunderlich anmuten, daß es den Finsterbinges ein Leichtes war, die
Kamastrow für ihre dunklen, aber gewinnversprechenden Geschäfte
zu gewinnen. Seit nunmehr 20 Monden deckt und organisiert sie einen Gutteil
der Schmuggelgeschäfte der Finsterbinges mit bornischen
"Geschäftspartnern". Mit Ausnahme Cartas und Espinosa von Sturmfels
ahnt davon niemand etwas, zumal die Kamastrow sich darauf versteht, ihre
ansehnlichen Gewinne nicht allzu freimütig zur Schau zu stellen. Ihr
neuestes Bestreben gilt dem Versuch, das bornische Handelsmonopol für
Silberzobel zu unterlaufen.
Auch munkelt man, daß der greise Graf von ??? ein Auge auf die attraktive
Frau geworfen habe, sie als seine vierte (und wohl auch letzte) Gattin zu
freien. Sollte dieser Bund tatsächlich geschlossen werden, wäre
die Kamastrow am Ziel ihrer Träume - zumindest vorläufig, denn
eine ehrgeizige Frau wie sie wird immer wieder neue lohnenswerte Ziele finden.
Hauptmann Catanius (1,85, athletische Statur, mittelblondes Haar, graue Augen) wurde als Sohn einer Wehrheimer Kaufmannsfamilie im Jahr 8 v. Hal geboren. Er zeigte wenig Neigung, in die Fußstapfen seiner Eltern zu treten, zumal schon vier weitere Geschwister parat standen, die Geschäfte zu übernehmen, und besuchte statt dessen die Wehrheimer Kriegerakademie. I Anschluß absolvierte er ein einjähriges Studium am Rechtsseminar des Greifen zu Beilunk. Alsdann trat er als Weibel in die Stadtgarde Altzolls ein, und wechselte 22 Hal als Leutnant nach Rommilys, wo er seit nunmehr 2 Jahren Hauptmann der Stadtwache ist.
Der als überaus gesetzestreu geltende Corador
ist ein strenger Hüter der praiosgefälligen Gerechtigkeit. Ihm
sind insbesondere die Umtriebe solcher Sippen wie der der Finsterbinges ein
Dorn im Auge, befürchtet er doch zu Recht, daß das Verbrechen
unter dem Deckmantel der Ehrbarkeit dem Gemeinleben der Stadt weit mehr Schaden
zufügt, als es alle Beutelschneider und Gauner zusammen je vermöchten.
Er scheint geradezu wie besessen von der Idee, das "Böse an sich" auszumerzen, ein Charakterzug, den Espinosa von Sturmfels - von dem Catanius weiß, daß er über ein gehöriges Wissen über die "feine" Gesellschaft verfügt" - abfällig als "eine widerwärtige Art von verbissener Ehrlichkeit" zu titulieren geruhte.
Zwar hat der Hauptmann bezüglich der großen Fische nur geringe Erfolge zu verbuchen - nicht zuletzt, weil seine eigenen Reihen von den Schergen der großen Sippen unterwandert sind, doch ist Corador im Laufe seiner unbeirrten Nachforschungen auf allerlei Spuren gestoßen, die eine Verwicklung gewisser einflußreicher Leute der Stadt mehr als wahrscheinlich machen. Wie man den gewitzten Soldaten kennt, wird er nicht eher ruhen, bis sich Stein an Stein zu einem Mosaik zusammenfügt. Wie kompromißlos der Hauptmann dabei vorzugehen bereit ist, zeigt sich beispielsweise darin, daß er mit Olga Kamastrow eine Liaison begonnen hat, in der Hoffnung, von ihr etwas über die illegalen Geschäften der Clans herauszubekommen, vermutet er doch völlig richtig, daß die Bornländerin tief in diese involviert ist. Dies hat ihm aber bislang nur wenig mehr als den Zorn seiner Freundin, der Untersuchungsrichterin Silvana von Continenzia zu Aschenfeld, eingebracht, die, neben seinen beiden Weibeln und Stiman Licata zu seinen einzigen wahren Vertrauten zählt.
Allmählich zeigen einige der in illegale Geschäfte verstrickte Persönlichkeiten gar einige Besorgnis über den gerechtigkeitsliebenden und für sie lästigen Hauptmann, zumal der ihn umgebende Nimbus der Unbestechlichkeit ihnen jegliche Hoffnung raubt, sich des allzu neugierigen Mannes mittels einiger Taler elegant zu entledigen.
Und wiewohl man sein untadeliges und beherztes Vorgehen allenthalben lobt,
zeigen sich auch einige seiner Kollegen wie auch der übergeordneten
Instanzen wenig erbaut über dieses unerbittliche, Rang und Namen nicht
achtende Streben nach der Einhaltung von Recht und Gesetz, beides Faktoren,
die das Leben des Hauptmannes und seiner Getreuen unzweifelhaft
gefährlicher machen werden.
Die 4 v. Hal geborene Tochter der Baronin von
Aschenfeld (1,76, mittellanges, dunkelblondes Haar, brauen Augen, schlank)
ist Absolventin des Rechtsseminars zum Greifen in Beilunk. Hier lernte sie
auch Corador Catanius kennen. Doch seine respektlose Art ihrem Stand
gegenüber ließ die beiden damals nicht näher zueinander finden.
Seit 4 Jahren ist sie Untersuchungsrichterin in Rommilys und der Grafschaft
Ochsenwasser.
Als sie in Rommilys nach langer Zeit wieder auf
Corador traf, verliebte sie sich Hals über
Kopf in ihn. Bis vor einigen Monaten trafen sie sich auch regelmäßig
privat. Doch seit er ein Verhältnis mit Olga
Kamastrow begonnen hat, ist sie hin- und hergerissen zwischen Empörung
über seine Ruchlosigkeit und tiefer Verzweiflung über ihre verlorene
Liebe, obschon sie weiß, daß sie kaum den Traviabund mit ihm
eingegangen wäre oder würde, da ihr Stand es ihr verbietet, einen
Bürgerlichen zu ehelichen. Von seinen Beteuerungen, die Affäre
geschähe allein zum Wohle seiner Ermittlungen, will sie nichts wissen,
und hat seitdem auch von weiteren privaten Treffen mit dem Hauptmann abgesehen.
In Folge ihres Grames stürzt sie sich um so verbissener in ihre Arbeit.
Nichtsdestotrotz genießt Corador ihr Vertrauen und nicht zuletzt durch
seine Nachforschungen ist auch sie auf die dunkle Spur der Clans gestoßen.
Sie hat sich ebenso wie der Hauptmann die Zerschlagung der Macht dieser Familien
zur höchsten Aufgabe gemacht. Und in der Tat scheinen diese sie zu
fürchten, wurde doch vor 7 Monaten ein Attentat auf sie verübt,
das nur durch einen zufällig in der Nähe weilenden Krieger vereitelt
werden konnte. Seitdem wird sie ständig von einer Gardistin begleitet.
Der aus Baburin stammende Kaufmann (45 J., mittelgroß,
hager, dunkle Haare, gestutzter Vollbart, dunkle Augen) ist seit 14 Jahren
in Rommilys ansässig. Wiewohl er schon vor einigen Jahren zum Bürger
der Stadt mit allen Rechten ernannt wurde, wohnt er noch immer auf dem
Aranierberg.
Seit 9 Jahren leitet er erfolgreich die Geschicke der
DAF. Insbesondere in Baburin und Zorgan hat
er einige Vergünstigungen für die Rommilyser Händlerschaft
erstritten. Er gilt als ehrbarer Mann, nur seine Heirat mit der Tochter des
Barons von Hengefeld, die daraufhin von ihrem Vater enterbt wurde, sorgte
vor 5 Jahren für einigen Wirbel. Sollte er Flecken auf seiner weißen
Weste haben, wird dies außer Espinosa
niemand wissen.
Die 8 v. Hal in Rommilys geborene Rudine (1,65, rotes Haar, graue Augen, stämmig, keine ausgesprochene Schönheit aber charismatisch) steht seit 23 Hal der Zunft vor und ist Mitglied des Zunftrates. Seit 2 Jahren ist sie auch Bürgermeisterin der Neustadt und Mitglied des Hohen Rates von Rommilys.
Ihr Mann Boshart arbeitet als Meister in ihrem ererbten Handwerksbetrieb.
Ihr ältester Sohn geht derzeit in die Lehre beim stv. Zunftmeister.
Eine ihrer drei Töchter ist Novizin im Traviakonvent.
Wiewohl Rudine eine von allen geachtete Frau ist und über gehörigen Einfluß verfügt, steht sie nicht unangefochten an der Spitze ihrer Zunft. Zwei Mitglieder der Zunft kämpfen verbissen dafür, daß ihr Handwerk nicht länger als gesperrtes Handwerk (d.h. als ein Handwerk, das, von wenigen Ausnahmen abgesehen, allein in der Stadtmark Rommilys ausgeübt werden darf, dessen Weitergabe an stadtfremde Handwerker verboten ist und denen auch die Wanderschaft untersagt ist) gilt. In ihren Augen stellt es einen nicht zu billigenden Nachteil dar, daß sie auf die Freizügigkeit verzichten müssen, nicht zuletzt ob des mangelnden Austausches mit Meistern dieses Handwerkes aus anderen Regionen. In Rudines Augen wiegt jedoch der Vorteil schwerer, daß die Sperrung dafür sorgt, daß die wenigen Gold- und Silberschläger, die es gibt, zu den begehrtesten und wohlbezahltesten Handwerkern im Reich gehören.
Ihren Konkurrenten um das Amt des nächsten Bürgermeisters der Neustadt,
den Zunftmeister der Krämer Travian,
nimmt sie nicht sonderlich ernst, gilt er in ihren Augen doch kaum als
gleichwertiger Mitbewerber; wie auch die Goldschläger auf die niederen
Zünfte mit Herablassung hinabsehen. Es will ganz so scheinen, als habe
Rudine noch nicht erkannt, welche Folgen die Arroganz der hohen Zünfte
nach sich ziehen könnte.
Marwan, geb. 23 v. Hal (1,64, untersetzte Statur, zerfurchtes
Gesicht, Glatze, graue Augen), ist in der 6. Generation fürstlicher
Weinlieferant. Das Haus Gutberlet bewirtschaftet die meisten der
fürstlichen Weinberge rings um Rommilys in Pacht, einige davon sind
inzwischen sogar in den Besitz der Familie übergegangen.
Marwan ist seit zwanzig Jahren Bürgermeister von Aldewyk und Mitglied des Hohen Rates der Stadt. Bislang war er noch immer bereit für ein gutes Bestechungsgeld jedwede Interessen zu vertreten. Insbesondere die Finsterbinges haben ihn in der Hand, so daß auch er es war, der Fredo Finsterbinge (s. Abenteuer "Im Auftrag Ihrer Majestät" und TS 6) zur Aufnahme in die Winzergilde vorschlug.
Marwans Frau und seine zwei Kinder sind in den Wirren der Answinkrise durch
die Hand allzu eifriger Loyalisten umgekommen. Seit dieser Zeit ist er auf
die Familie Rabenmund nicht gut zu sprechen, wiewohl er sich ob seiner
Abhängigkeit vom fürstlichen Hause selbstredend hütet, eine
allzu kecke Zunge zu führen. Wenn er jedoch zuviel getrunken hat, lamentiert
er gerne darüber, daß es die Schuld der Rabenmunds sei, daß
er keinen Erben mehr hat. Die Finsterbinges sind guter Hoffnung, diese
Lücke zu füllen und in seinem Testament als Erben eingesetzt zu
sein.
Merkador (geb. 13 v. Hal) ist ein entfernter Verwandter der Familie, die
in dem Abenteuer "Strom des Verderbens" auf solch schicksalhafte Weise dezimiert
wurde. Der kaum 1,60 Schritt messende Junggeselle (auffallend hellblondes
Haar, blaue Augen, jungenhaftes Antlitz) verfügt nicht nur über
gute Handelsbeziehungen nach Aranien, sondern auch nach Havena, wo seine
Cousine ein Kontor besitzt. Somit ist er auch eine wichtige Zwischenstation
für einen Teil des aranisch-albernischen Handel; dies um so mehr als
er absolut ehrlich und rechtschaffend ist.
Travian
entstammt einer traditionsreichen Händlerfamilie. Er hat eine umfassende
Ausbildung genossen und eine Reihe von Auslandsstationen bei befreundeten
Händlerfamilien absolviert. Der 5 v. Hal geborene, über 9 Spann
große Mann (34 Jahre, graue Augen, schwarzbraune Haare, hagere Statur,
markantes, knochiges Gesicht) hat das elterliche Kontor vor zwei
Götterläufen übernommen, nachdem sein Vater bei einem
Überfall ums Leben gekommen war. Sein oberstes Trachten gilt, neben
seinen eigenen Geschäften, die Interessen der Fahrensgemeinschaft, die
er nach Kräften zu wahren sucht. Dies vor allem, weil ihm klar ist,
daß sein Kontor schwere Einbußen hinzunehmen hätte, gingen
die hart erkämpften Privilegien im Handel mit Festum verloren. Insbesondere
die Finsterbinges und ihre Machenschaften sind ihm ein Dorn im Auge, da sie
sich ein großes Stück vom Kuchen abschneiden ohne Mitglied in
der Fahrensgemeinschaft zu sein. Er weiß aber durchaus realistisch
einzuschätzen, daß er nicht annähernd die Macht hat, ihnen
die Stirn zu bieten. Deshalb ist er auf der Suche nach möglichen
Verbündeten, den Einfluß der
Finsterbinges zu beschneiden. So versucht
er seit einiger Zeit seine Kontakte zu den von
Kalmbachs zu verbessern (s. a. Abenteuer
"Im Auftrag Ihrer
Majestät"), ohne zu ahnen, daß just diese Familie u.a. hinter
den Bestrebungen steckt, das bornische Silberzobelmonopol zu brechen.
Stets in schlichtes Schwarz gehüllt, zählt der asketisch wirkende Schriftgelehrte de Ozavacs (1,75, 38 Jahre, dunkle Haare, braune Augen, hagere Statur und Züge), dessen Domizil sich in der Dichtergasse auf dem Aranierberg findet, zu den wohl unauffällligeren Bewohnern der Stadt. Seine ganze Hingabe gehört scheinends seinen Schriften, die er in seinem Lädchen anbietet. Die kleine Verkaufsstube im Erdgeschoß seines Hauses ist vollgestopft mit Büchern, Pergamenten und Schriftrollen unterschiedlichsten Alters und Fachgebieten, von wissenschaftlichen Abhandlungen über aventurische Gedichtbände bis hin zu magischen Werken (in der Regel nur Grundlagenbücher, keine Exotica, brisante oder wertvolle Stücke). Odlid genießt einen ausgezeichneten Ruf als Kenner aventurischen Schriftgutes, zudem verfügt er über eine hohe Reputation als Schreiber.
Noch besser ist allerdings sein Ruf in einschlägigen Kreisen als Fälscher der besonderen Klasse. Seine Karriere begann als trahelischer Vizegroßinquisitor Helm Hadarin, Halbbruder des Barons von Rallerfeste im Tobrischen, bis es zu Differenzen mit den dortigen Mächtigen kam. Schon dort hatte er sein Talent erkannt und einige Briefe gefälscht. Hadarin zog das Exil einer etwaigen Bestrafung vor, jedoch versüßte er sich die Vertreibung aus Trahelien, indem er die Kasse einer Grafschaft des Dschungelreiches mit sich nahm. Die gestohlenen Münzen reichten gerade aus, sich eine neue Existenz im Mittelreich aufzubauen. Doch verstand er es geschickt, seine Begabung als Fälscher in den entsprechenden Kreisen diskret publik zu machen, so daß es ihm an Kunden nicht mangelt. Will man den Gerüchten Glauben schenken, werden seine Dienste gar von höchsten Stellen in Anspruch genommen
Zu seinen Meisterstücken zählt eine Begnadigungsurkunde, ausgestellt
auf seinen Namen, gesiegelt und unterzeichnet von Kaiser Hal, die er im Keller
des Hauses in einem Geheimfach versteckt.
Der alte Medicus (geb. 38 v.Hal, Beschreibung siehe im Abenteuer "Im Auftrag Ihrer Majestät") zählt zu den vehementesten Vertretern, die sich für eine eigene Arzt und Apothekergilde einsetzen. Immer wieder macht er Eingaben bei der Fürstin und dem Hohen Rat. Immer wieder versucht er seine Kollegen für sein Vorhaben zu begeistern, bedeutete doch die Schaffung der Gilde höheren Einfluß für den Berufsstand der Medici und Apothecariae im Rat der Stadt. Auch ist ihm daran gelegen, daß der Rat das Amt eines Stadtmedicus zubilligt, welcher vom Rate unterhalten, für die Bedürftigen der Stadt zur Verfügung stehe, so wie man es aus einigen Städten des Lieblichen Feldes kennt. Doch sind es nicht allein perainegefällige Motive, die ihn zu dieser Forderung treiben, vielmehr sind ihm die Quacksalber ein Dorn im Auge, oftgesehene Gäste auf den Märkten vor den Toren der Stadt, die mit ihrer Stümperei die guten Leute davon abhalten, sich in kundige Hände zu begeben, und statt dessen den Versprechen dieser Subjekte Glauben schenken, für ein paar Kupfermünzen universelle Tinkturen gegen alles erstehen zu können. Er hegt die Hoffnung, daß eine starke Ärztegilde ihren Einfluß insofern geltend machen könnte, daß solchen Wunderheilern u.ä. zukünftig das Marktrecht verweigert würde. Auch will er darauf drängen, daß die Mephaliten in ihrem Tun eingeschränkt werden. Zwar würde in der Stadt der Travia niemand es wagen, an den midtätigen Taten der Mephaliten Anstoß zu nehmen, doch ist Krauthang darüber verärgert, daß sich der Orden nicht allein auf die Behandlung der Ärmsten der Armen bescheidet, sondern auch solche kostenlos kuriere, die durchaus in der Lage wären, den Salär für einen Arzt - wenn auch mit Mühen - aufzubringen, so z.B. kleine Handwerker.
Krauthang ist ein guter Arzt aber kein Heiliger, er ist der Meinung, daß
er gute Arbeit leistet und dafür auch gute Taler verdient.
Der 12 v. Hal in Wehrheim geborene Stiman absolvierte die Rommilyser Kriegerakademie und trat direkt nach seinem Abschluß in die Dienste des FDEA.
Es gibt bei der FDEA nicht viele Agenten mit seinem
Können. Er arbeitet meistens allein und kann sich voll und ganz auf
die Unterstützung seiner Vorgesetzten verlassen. Schon kurz nach seinem
Eintritt in die FDEA im Jahre 8 Hal wurde er mit dem Kampf gegen das organisierte
Verbrechen betraut, doch als 9 Hal zwei seiner Kollegen ermordet wurden und
er selbst nur knapp einem Anschlag entging (bei dem seine Frau ums Leben
kam), verließ er den Dienst und floh aus Darpatien. 16 Jahre führte
er ein ruheloses Leben. Er arbeitete unter einem anderen Namen als
Leibwächter, Söldner und Glücksritter, bis er vor einem halben
Jahr Besuch von der Edlen Zoe von Altbergen bekam, einer Mitarbeiterin des
FDEA. Sie überzeugte ihn wieder in die Dienste der Agentur einzutreten,
um seine alte Arbeit wieder aufzunehmen. Seitdem ist Licata wieder in der
Stadt und kämpft im Verborgenen gegen die dunklen Machenschaften der
Clans. Doch verfolgt er im Rahmen seiner Ermittlungen ein weiteres,
persönlicheres Ziel, sucht er doch die Mörder seinen Frau und seiner
Kollegen. Licata hegt den Verdacht, daß die Finsterbinges weiland die
Auftraggeber waren, doch mangelt es ihm bis zur Stunde an Beweisen.
Mehr über Stiman erfährt der geneigte Meister im Artikel über die Familienclans der Stadt und in der Geschichte Doppeltes Spiel.
Größe: 1,78 Augen: grau/grün Haare: schwarz (kurz)
MU: 15 KL: 13 IN: 16 CH: 12 FF: 13 GE: 17 KK: 15 AG: 3 HA: 2 RA: 3 TA: 3 GG: 1 NG: 6 JZ: 5
LE: 78 MR: 7 Stufe: 12 AT/PA: 17/16 (Rapier) 16/15 (Dolch) Wurfdolch: AT 25
Herausragende Talente:
Messer/Dolche: 12, Stichwaffen: 14, Wurfdolch: 14, Akrobatik: 8,
Körperbeherrschung: 12, Selbstbeherrschung: 11, Gassenwissen: 10,
Lügen: 8, Menschenkenntnis: 10, Sich verkleiden: 9, Alchimie: 6, Geographie:
9, Schlösser öffnen: 10, Sinnenschärfe: 10