Rommilys
Stadtteil Neu-Rommilys Linie [ Beschreibung des Stadtteiles | Stadtplan von Rommilys ] Linie

Beschreibung:

Eine Kabelfähre, die auch schwere Wagen und Vieh transportieren kann, verbindet auf der Höhe des Alten Hafens das Rommilyser mit dem Neuborner Ufer.
Erst seit fünf Götterläufen gehört dieser Stadtteil zu Rommilys, doch ist seine Geschichte weit älter, denn schon seit einigen hundert Jahren haben sich an diesem ursprünglich zu Neuborn gehörenden Flecken, bis dahin noch Steinau genannt, Bauern und Handwerker angesiedelt. Die günstige Lage zu Trollzacken und der Stadt lockte vornehmlich Steinmetze und andere Bauhandwerker an, und über diesen Ort wurden und werden Rommilys und ein Teil der Mark mit den nötigen Baustoffen versorgt.
Eine Schmiede Als eine der ersten Amtshandlungen trat Fürstin Irmegunde mit ihrem Cousin, dem Baron, in Verhandlung. Im Tausch gegen Stein-au erhielt der Baron von Neuborn zwei Güter, die Siedlung wurde unter dem Namen Neu-Rommilys eingemeindet.
Im vergangenen Jahr wurde mit den Bauarbeiten der Stadtmauer begonnen, und die Arbeiten sind bereits weit fortgeschritten. Am Fürstin-Irmegunde-Tor versehen bereits Wachen ihren Dienst, und man scheint allenthalben zufrieden damit zu sein, nunmehr zu Rommilys zu gehören, auch wenn die Bewohner hartnäckig dabei bleiben, ihr Viertel Steinau zu nennen. Auf Geheiß der Fürstin wurde in Neu-Rommilys ein Bauhof eingerichtet, ebenso haben sich hier Ziegelbrenner angesiedelt, schätzt man die neumodischen Backsteinziegel doch sehr.
Der Steinauer Stellmacher und Fuhrunternehmer Dergenbaum hat vor zwei Jahren in die Familie des Rommilyser Werftbesitzers Kaiserpaß eingeheiratet und hat begonnen, in Neu-Rommilys Werftanlagen zu errichten. Gemeinsam hofft man der Konkurrenz aus Perricum begegnen zu können. Noch allerdings besteht der Hafen lediglich aus dem Fährkai, sind die Ausschachtungsarbeiten nicht weit gediehen. Gleich am Hafen befinden sich Holz- und Steinlager.

Neben Bauhandwerkern, Schmieden und verwandtem Handwerk gibt es drei Fuhrunternehmen, die vornehmlich die hier gelagerten Güter transportieren. Es haben sich aber auch ein paar Herbergen auf dieser Seite des Darpat angesiedelt, da die Fähre nur bis zum Einbruch der Dunkelheit verkehrt.


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