Rommilys
Stadtbezirk Litzelstatt Linie [ Beschreibung des Stadtteiles | Stadtplan von Rommilys ] Linie

Fürstliche Hermelinzucht:

Die "Fürstlich-Darpatische-Hermelin-Zucht" wurde auf Bestreben von Fürst Helmbrecht gegründet, als dieser einigen geschickten Jägern den Auftrag gab, einige Hermelinpärchen aus dem Norden nach Rommilys zu bringen. Das Unterfangen gelang und die wertvollen Tiere vermehrten sich redlich unter der kundigen Pflege des jeweiligen Fürstlichen Hermelinmeisters. Die feinen Pelze werden von den besten Kürschnern der Stadt (mit Privileg der Fürstin) weiterverarbeitet, es stellt ein Vorrecht des Hauses Kalmbach dar, im Namen der Fürstin mit diesen edlen Waren zu handeln.
Heutzutage tummeln sich an die 100 Hermeline in den Gehegen, betreut von Yakuban ben Jachman, einem Novadi aus Mherwed, den es nach einer blutigen Familienfehde hierher verschlug. Er bewies sein Talent im Umgang mit Tieren anfänglich im Bestiarium, bis er seine wahre Berufung in der Hermelinzucht fand.
Neben seinen Tieren beherrscht Jachman nur ein Gedanke: eines Tages ein Rastullah-Gebetshaus in Rommilys zu errichten und so die Schuld, die ihn dazu zwang, seine Heimat zu verlasssen, zu tilgen. So spart er jeden entbehrlichen Taler seines Salärs, und sucht bei den Novadis, die nach Rommilys kommen, um finanzielle Unterstützung nach, diesen Eid eines Tages zu erfüllen.
Wie Geweihtenschaft und Bevölkerung sein Unterfangen aufnehmen werden, sollte es einmal spruchreif werden, darf gemutmaßt werden ...

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Die Fürstlich-Darpatische Lang-bognerei:

Unmittelbar an der Straße liegt das Haus der Fürstlich Darpatischen Lang-bognerei, in dem die berühmten Langbogen (Waffen in Darpatien) aus darpatischer Eibe hergestellt werden. Diese mannshohen Bögen haben eine solche Schlagkraft, daß sie noch eine anderthalb Finger dicke Steineichenbohle auf etwa 200 Schritt Entfernung durchschlagen. Allerdings sind diese Waffen rar, zum einen weil es nur wenige Meister des Bogenbaus gibt, die sich auf diese spezielle Kunst verstehen, zum anderen, weil das Holz ganz besonderen Auswahlkriterien standhalten muß, und längst nicht jedes Eibenholz eignet sich zur Fertigung eines solchen Bogens.
Drei Bogner üben hier unter Meister Barnhelm Fuldinger, dem Fürstlichen Hochbogner, ihr Handwerk aus. Ihnen stehen sechs Gesellen zur Seite. In den Nachbarhäusern haben sich eine Pfeilmacherwerkstatt und ein Sehnenmacher angesiedelt, die die Werkstatt mit ihren Erzeugnissen beliefern.

Doch werden hier nicht allein die gerühmten darpatischen Langbögen hergestellt: auch sehr gute Kurz- und Jagdbögen werden gefertigt und verkauft. Die Bognerei hat in der Mark ein fürstliches Monopol. Einzig die Elfensippe, die in der Mark ansässig ist, hat das Recht, Bögen zu verkaufen, doch stellt das eine mehr theoretische Konkurrenz dar, da die Fey nur ungern ihre Waffen an Menschen veräußern.

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Neuer Boronanger:

Längst schon ist das Gebeinfeld innerhalb der Mauern zu eng geworden, den Verstorbenen eine letzte Ruhestätte zu bieten. Vor nunmehr 17 Jahren verkaufte einer der Großbauern, Ulfried Trollkopp, einen Gutteil seiner Äcker der Boronkirche, für einen erheblichen Batzen Geldes, wie es heißt, lebt der Bauer doch seither mit seiner Sippe in der Neustadt und läßt es sich dort wohl ergehen. Die Dörfler zeigten sich damals wenig erbaut, fürchtete das abergläubische Landvolk doch, daß Geister, Ghule und ähnliches unheilige Gezücht sie heimsuchen würden. Nicht zuletzt deshalb weilt stets einer der Geweihten zur Wacht in einer Zelle neben der Tempelhalle, doch finden sich auch die Ritter der Golgariten aus dem nahen Kloster bereit, die Ruhe der Toten (und den Seelenfrieden der Lebenden) zu hüten.
Das Gebeinfeld ist wie ein gebrochenes Rad angelegt (siehe Übersichtsplan Rommilys). Im Zentrum des Angers befindet sich eine weitere Andachtshalle, in der ebenfalls Bestattungszeremonien abgehalten werden, zudem haben viele Angehörigen hier Täfelchen zur Erinnerung an ihre Anverwandten aufgehängt, nicht selten trifft man hier auch Städter im stillen Gebet an, die Toten zu ehren.

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Golgaris Feste - Kloster der Golgariten:

Unweit des Totenangers haben sich auf einem ehemaligen Wehrhof die Ritter des Herren Boron, die Golgariten, angesiedelt.
Noch ist das Kloster klein: Die Zahl der dort lebenden Mönche und Ritter beträgt gerade einmal acht, doch läßt das Nahen Borbarads vermuten, daß die Streiter Golgaris im Kampf gegen widernatürliches Unleben, Ketzerei und Nekromantie regen Zulauf bekommen werden. Hochritterin des Ordens ist Laienschwester Marbael von Darpatsauen, Tochter einer Edlen aus der Baronie Ostenklotz. Sie gilt als eifrige Fechterin für die Sache ihres Herrn, ebenso geübt im Umgang mit der Boronssichel wie im stillen Gebet.

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Wechselstation der Beilunker Reiter/Gasthof Zum Reiter:

Am nördlichen Ende Litzelstatts liegt die Wechselstation der Beilunker Reiter, die im Gasthof Zum Reiter untergebracht ist. Die Leiterin der Wechselstation, Ilara Stolzenhaus, Leiterin dieser Station, nimmt direkt Aufträge entgegen, die von einem der ständig hier stationierten sechs Reiter befördert werden, weit häufiger jedoch wenden sich die Auftraggeber an das Büro des Botendienstes am Neuen Markt, von wo aus die Botschaften an die Wechselstation weitergeleitet werden. Die Station verfügt über zehn Beilunker Botenpferde.
Der Wirt unterhält einen Mietstall, in dem man gegen entsprechende Miete und eine Kaution Rösser und eine zweispännige Kutsche entleihen kann.


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