Rommilys
Stadtteil Katzloch Linie [ Beschreibung des Stadtteiles | Stadtplan von Rommilys ] Linie

Zur Krähe, Haus des Falker Gerasimer:

Das kleine, schiefe Fachwerkhaus im Herzen des Viertels ist nicht besonders auffällig, wenn man einmal davon absieht, daß es sich um eines der wenigen leidlich festgefügten Häuser in diesem Viertel handelt. Hier lebt der allseits beliebte und anerkannte Sprecher der Bewohner von Katzloch, Falker Gerasimer. Sein Ruf als unbestechlicher Sprecher der Armen sichert ihm die Loyalität selbst der wildesten Schlagetots des Viertels, und so wird kein einheimischer Strolch es wagen, der Familie Gerasimer ein Leid zuzufügen. Allerdings haben die Wanzen (siehe Persönlichkeiten) das Haus unter ständiger Beobachtung, seit Gerasimer offen über die Machenschaften der Finsterbinges geklagt hat.

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Streunerkneipe Phexens Finger:

Ein einfach gezimmertes einstöckiges Holzgebäude mit einem großen Schankraum, wo einfache Bänke und Tische auf die mehr oder weniger vertrauenerweckenden (alles eine Frage des Standpunktes) Gäste warten. Zudem findet sich ein großer Schlafraum, der schlichte Lager (Strohsäcke) für bis zu einem Dutzend Gäste bietet, sowie die Küche und die Kammer der Wirtin Tannissa. Zwar glänzt das Phexens Finger nicht gerade durch Sauberkeit, doch für wenig Geld bekommt man hier halbwegs annehmbare Speisen und Getränke und vielleicht gar noch die ein oder andere gewünschte Information - wenn man denn nur auf die richtige Weise versteht danach zu fragen und nicht das Falsche fragt ... Tannissa (Anfang 30, 1,78, schlank, dunkelrote Haare, grüne Augen, anziehende Erscheinung) war die Geliebte von Carta vom Clan der Finsterbinges, denen auch das Gebäude gehört. Seit 3 Götterläufen ist die Affäre zu Ende und nur selten wird Tanissa noch an ihre große Liebe erinnert - dann nämlich, wenn in dunklen Nächten einer der Schergen der Finsterbinges an ihre Tür klopft, und sie um Beistand bittet.

Kundigen Augen (und nur diesen!) mag auffallen, daß die Ausmessungen der Räume verglichen mit denen der Außenwände nicht ganz stimmig sind. Schon mehr als einmal war ein gesuchter Flinkfinger froh, daß er sich in einem der Verschläge hinter den groben Wanddielen (Zugang wohl versteckt in Tanissas Raum) verstecken durfte oder wurde "heiße" Ware dort vor den neugierigen Augen der Garde verborgen.
Ob Tanissa treu zu den Finsterbinges steht, nun, daß hängt von ihrer Tageslaune ab. Erwischt man sie in einem der seltenen wehmütigen Momente mag es durchaus sein, daß sie das ein oder andere (nicht zu verfängliche) Wort über Machenschaften verliert, in die der Clan verwickelt ist (was sie möglicherweise danach bereuen wird) zumindest aber, daß sie Stillschweigen über mögliche Nachfragen bewahrt. Weit häufiger jedoch muß ein allzu neugieriger Gast damit rechnen, alsbald Bekanntschaft mit der Macht des Clans zu machen ...

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Garküche zur mildtätigen Mutter Mariella:

Die Garküche, die in einem kleinen Eckgebäude am Platz der Pilger ihren Platz gefunden hat, ist ein Beispiel für die verbreiteten Gar- und Armenküchen im Katzloch. Hier scharen sich zum Morgen- und zum Abendmahl die Armen, bekommen sie hier ihre Näpfe doch mit einer kräftigen Suppe oder einem Gerstenbrei gefüllt. Die freiwilligen Helfer geben die Speisen für Götterlohn aus, das Geld stammt aus einer Stiftung. Neben einem nahrhaften Mahl verläßt kein Bedürftiger den Tresen ohne ein paar aufmunternde Worte. Die, die hier arbeiten kennen ihre Pappenheimer, wissen um die Nöte und Sorgen der Leute.

Wir wollen die Garküche nicht nennen, weil sie eine Möglichkeit bietet, sich billig zu verköstigen (pfui für den, der es nicht nötig hat!!!), sondern deshalb, weil sie ein guter Ort ist, zu festen Zeiten (immer gegen Schlag Elf des morgens und Schlag Sechs des Abends) manchen Bettler anzutreffen, der über interessante Informationen verfügen mag.


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