Rommilys
Stadtbezirk Donnerfeld Linie [ Beschreibung des Stadtbezirkes | Besondere Orte | Stadtplan von Rommilys ] Linie

Beschreibung:

Dieses kleine Viertel wird geprägt durch die Garnison mit ihrem Aufmarsch- und Exerzierplatz, dem Rondratempel und dem Ogerschlachmuseum. In den meisten Wohnhäusern leben Soldatenfamilien in schlichten Mietshäusern, die der Fürstin gehören.

Es hat sich aber auch einiges Handwerk hier niedergelassen, fürnehmlich solche, die Krieger- und Militärbedarf fertigen. So sind hier Schwertschmiede, -feger und -schleifer anzutreffen, ebenso wie Waffenrockschneider und alle Arten von lederverarbeitenden Handwerkern, die fürnehmlich ledernes Unterzeug, Manschetten, Helmfutter, Handschuhe und ähnliches herstellen, wohingegen die Herstellung von Lederrüstungen die Nähe des Flusses braucht, so daß sich solche Werkstätten im Gerbervlieth finden. Drahtzieher sind hier ebenso zu finden wie andere Zulieferer. Auch Harnischer, Plättner und Rüstschmiede, die nicht für die fürstliche Manufaktur arbeiten, sind hier ansässig, natürlich können ihre Waren bei weitem nicht deren Qualität aufweisen.

Der Rondratempel bildet mit seinen zugehörigen Gebäuden eine eigene Immunität, wie man es vom Travia- und auch vom Praiostempel kennt. Wiewohl diese kurioserweise nicht wie bei den anderen Tempelimmunitäten durch die Mauer begrenzt wird, vielmehr unterliegen Garnison, Kriegerschule etc. ausdrücklich nicht dem Tempelrecht. Wehe dem, der hier um Asyl sucht und sich in der Stadt nicht recht auskennt ...

Bettler findet man in Donnerfeld lediglich vor dem Rondratempel, denn, so gastfreundlich man sich auch in Rommilys ansonsten gibt, es gibt Orte, an denen übt man sich in Milde und andere, da übt man sich im Kampf.

Auf den Stufen des "Tempels von der Heiligen und Unerschütterlichen Leuin” jedoch sieht man sie sitzen, altgediente Soldaten und Krieger, Veteranen vieler Schlachten, die im Kampfe für das Heimatland, für Ehre, Gerechtigkeit und Gesetz oder einfach nur für eine Mahlzeit ihre Gesundheit gelassen haben. Viele von ihnen haben ein Bein oder einen Arm in der Schlacht gelassen, wurden durch einen unglücklichen Treffer geblendet oder sonstwie versehrt oder sie sind schlicht zu alt, um noch zu kämpfen und haben es beizeiten versäumt, vom Pfade der Rondra auf den der Travia zu wechseln und eine Familie zu gründen, die sie nun versorgen könnte.

Als da es das wackere Kriegerherz verabscheut, nunmehr auf Almosen angewiesen zu sein, ist es Sitte, daß die Veteranen dem Spender die milde Gabe durch einfache Dienste vergelten, wie z.B. das Reinigen und Einölen von Waffen und Rüstungen, das Schleifen von Klingen etc.

Besondere Orte:

Rondra-Tempel Kriegerschule "Feuerlilie" Garnison
Ogerschlacht-Museum   Reliquienhändler



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