Die Beschreibung des Hotels ist dem Abenteuer
"Im Auftrag Ihrer
Majestät" entnommen.
Das Abenteuer kann auch von der
Download-Ecke im
Stadthaus heruntergeladen werden.
Aus diesem Abenteuer stammt auch die unten beschriebene Zimmerbelegung kurz vor einem hier im Hotel regelmäßig stattfindenden Maskenball. Ersetze bei Bedarf die Gäste einfach, wenn sie Dir nicht ins Konzept passen.
Im Abenteuer befindet sich auch eine exemplarische Beschreibung des o.g.
Maskenballs.
Selbstredend sorgt der Hotelier dafür, daß allein Gäste von Stand, Ansehen und vornehmen Benehmen bei ihm Gastung finden - dies ist er seinen Stammgästen schuldig.
Während die meisten Adelshotels nach wie vor ihrem ursprünglichen Zweck dienen, nämlich den Adeligen des Fürstentumes angemessenes Obdach zu bieten, wenn die Fürstin sie an den Hof ruft, zählt die Darpatperle zu den wenigen Häusern in der Adamantenstadt, das für die Nutzung durch Fremde verpachtet ist, mehr noch, es ist gar die älteste dieser noblen Herbergen. Ursprünglich war das Hotel das städtische Domizil derer von Drachenzahn. Vor 63 Jahren wurde Jartan für die Tötung eines Höhlendrachen in der Baronie Gadang in den Trollzacken zum Edlen von Drachenzahn ernannt. Doch Ruhm und Ehre stiegen dem Ritter zu Kopf: Um in den Augen der alteingesessenen Adelsfamilien nicht geringer dazustehen, kaufte er die große und prachtvolle Villa im Adamantenviertel. Dabei verschuldete der Edle sich enorm, so daß sein Sohn Fürchtenichts von Drachenzahn, Ritter von Altzoll, sich vor 8 Jahren genötigt sah, das Hotel zu verpachten. Für seine persönlichen Belange ist eine Suite reserviert. Anfangs nutzte er diese kaum, zu sehr zürnten die Adeligen es dem Emporkömmling, den Frevel begangen zu haben, ein Adelshaus dem gemeinen Volke zu öffnen - auch wenn selbstredend nur wohlbeleumundete und bestbetuchteste Leute hier ein luxuriöses Quartier finden, so daß er auf keine Gesellschaft mehr geladen wurde. Mittlerweile aber nimmt Junker Fürchtenichts sein Privileg gerne wahr, ist er doch in der bürgerlichen Gesellschaft ein gern gesehener Gast, und auch die Edlen beehren sein Haus wieder mit ihrem Besuch, wenn zum Maskenball geladen wird.
Eine Übernachtung in der Darpatperle kostet zwischen 1 - 1,5 Dukaten (inkl. Frühstück). Doch dafür bekommt der Gast auch eine Atmosphäre geboten, als ob er auf seinem heimatlichen Herrensitz weilt. Einen eigenen Stall weist das Haus nicht auf, Reittiere und Kutschen werden auf dem Hof Dergal Brandners in Litzelstatt untergebracht.
Die Hoteliers hatten vor 3 Jahren die hervorragende Idee, einen Maskenball zu veranstalten, der Dank des regen Zuspruchs, den die Festivität bei den oberen 100 der Stadt fand, ein großer Erfolg wurde. Seitdem gehört der Ball (Eintritt: 5 Dukaten) an jedem ersten Praiostag eines Monats zu den festen Ereignissen im gesellschaftlichen Leben Rommilys', auf dem sich die bedeutenden Persönlichkeiten der Stadt (oder solche, die sich gerne dazu zählen) ein Stelldichein geben (s.a. auch die "Graue Sechs").
Empfang:
In der weitläufigen, geschmackvoll ausgestatteten Eingangshalle werden die Gäste in der Zeit von 5.00 Uhr früh bis 2.00 Uhr spät von einem Hoteldiener erwartet. Sollte es Hotelgäste danach gelüsten, das Rommilyser Nachtleben über diese Spanne auszukosten, sind Sondervereinbarungen möglich.
Wyndor Lichtdorf nimmt Neuankömmlinge persönlich in Empfang und weist ihnen ihre Räumlichkeiten zu. Zimmer können zwischen 7.00 Uhr - 22.00 Uhr bezogen werden.
Speisesaal:
Der gemütlich eingerichtete Raum mit Kamin bietet Raum für ca. 20 Personen. Hier wird das Frühstück gereicht, auf Wunsch und gegen entsprechenden Aufpreis richtet der Wirt auch abendliche Gesellschaften mit Diner für seine Hotelgäste aus.
Rauchzimmer:
Selbiges dient Besuchern, die auf Gäste des Hauses warten, und die entweder nicht geneigt sind, im Salon zu warten, oder die nicht von nötigem Stand sind, als Warteraum. Ein gediegen ausgestattetes Zimmer mit ledernen Polstersofas und -sesseln sowie Rauchtischchen. Hier liegen die neusten Ausgaben der gängigsten aventurischen Periodika aus (Aventurischer Bote, Darpatischer Landbote, Rommilyser Landrufer, Thorwal Standard, Greifenstandarte, Traviarufer, Festumer Flagge, Rondras Ruf, Kosch-Kurier und, wenngleich auch in Passagen zensiert, das Bosparanische Blatt).
Salon:
Der Salon im Erdgeschoß des Hauses, ausgestattet mit einem Kamin, einer Bar, Spieltischen und komfortablem Polstergestühl, ist ein beliebter Treffpunkt der gehobenen Gesellschaft. Hier trifft man sich regelmäßig zu einer Partie Boltan oder Rote und Weiße Kamele ebenso wie zu einem geschäftlichen Gespräch. Die Preise sind hoch, die Qualität der Getränke und Imbisse ebenso. Außerdem steht eine wohlausgestattete Bibliothek zur Verfügung, sich die Zeit bei kultivierter und gelehrter Lektüre (aventurische Weltliteratur und o.g. Zeitungen) zu vertreiben.
Weitere Räume:
Küche (hier erhalten die Bediensteten der Gäste und des Hauses ihre Mahlzeiten), Vorratskammer mit Abstieg in den Keller, Zimmer der Bediensteten des Hauses. Im Anbau wohnt der Hotelier mit seiner Frau und seinem Sohn. In dem Wachraum hält sich der Hoteldiener in den langen Mußestunden seiner Wache auf, der Raum besitzt ein Guckloch zur Eingangshalle.
Die Gästezimmer:
Die Zimmer und Suiten sind durchweg überaus gediegen im aranisch-darpatischen Mischstil eingerichtet: stoffbespannte Wände oder feine aranische Papiertapeten, schwere Himmelbetten mit samtenen Baldachinen, Schreibschränke mit zierlichen Intarsienarbeiten, Polsterstühle, in manchen eine Polsterliege, Teetischchen aus Edelhölzern, kunstvoll geschnitzte Truhen und schwere Wandschränke, silberne Kandelaber.
In jedem Zimmer steht ein Toilettenstuhl bereit.
Mit Ausnahme der Gemächer des Junkers zu Drachenzahn und der Grafensuite verfügt keines der Gästezimmer über ein Schloß, sondern lediglich über einen Riegel, mit dem man das Zimmer von innen verschließen kann.
Zi. 1: frei
Bad
Das Bad ist normalerweise von Zi. 1 und Zi. 2 erreichbar. Sobald die Königlichen Hoheiten in Zi. 2 Logis nehmen, bleibt das Bad ihnen allein vorbehalten.
An der Außenwand gibt es eineToilette mit Abfluß nach draußen zur Sickergrube.
Zi. 2, Grafensuite, seit dem 20. TRA reserviert, belegt ab dem 25. TRA:
Baron Darian v. Gareth zu Rotenzenn (Trollzacken), nebst Gattin Donella von Blautann.
Der 66-jährige Baron (volles, weißes Haar, graue Augen, mittelgroß, dickliche, untersetzte Statur, zumeist gerötetes Gesicht, kurzatmig, herrisch, prunkvolle Kleidung) ist der älteste Sohn Kaiser Bardos und legt größten Wert auf den Titel Königliche Hoheit.
Seine Frau ist eine lang verblaßte Schönheit (57 J., blondiertes, dünnes Haar, 1,67 groß, schmal, fast hager, grüne Augen), scheu, in sich gekehrt, die einem stets den Eindruck vermittelt, als wolle sie sich am liebsten irgendwo verstecken und die sich in ihrem dekolletierten Seidenkleid nach der vorletzten Garether Mode sichtlich nicht wohl fühlt, wie ihr hektisches Fächerspiel verrät.
Der Baron und seine Gemahlin sind häufige Gäste in der Darpatperle. Ihr unangemessen verschwenderischer Lebensstil und die mangelnde Befähigung Darians, seine Baronie zu verwesen, hat die Familie in gewisse Geldnöte gebracht. Deshalb war er gezwungen, die Verwaltung des Lehens gegen ein Leibgeld an die Finsterbinges (s. a. Carta) zu übergeben, die dort viele ihrer "Diener" rekrutieren.
Zi 2c, Gesindezimmer der Suite: Hier wohnen der Diener und die Zofe der königlichen Hoheiten.
Zi. 3, belegt seit 3 Monaten:
Die 40-jährige Schönheit bewohnt die Suite mit ihren beiden Töchtern Pomella (21) und Rahjanda (18).
Die 40-jährige Schönheit (Beschreibung siehe Anhang) bewohnt die Suite mit ihren beiden Töchtern Pomella (21) und Rahjanda (18). Die drei Hochstaplerinnen sind bereits seit 3 Monaten in Rommilys und haben sich mit großem Geschick und Charme in die besseren Kreise eingeführt. Loinde und ihre Töchter verstehen es fürtrefflich, ihre Lieblichkeit einzusetzen, voller Enthusiasmus widmen sie sich jedem jungen (oder auch älteren) Herrn, der vielversprechend - will sagen wohlbetucht und von Einfluß - ist, und versuchen ihn zu becircen- kokett oder auch handfest, je nach Bedarf. Das Trio sollte den Eindruck einer verwitweten Landadeligen in Geldnöten vermitteln, die sich erhofft, ihre liebreizenden Töchter möglichst gewinnbringend unter die Haube zu bringen. Selbstredend sei der Verdacht der Hochstapelei erlaubt - zumindest der KGIA-Mann kann wissen, daß etwas an der Geschichte der vermeintlichen Edlen faul ist, den anderen Helden sei eine Menschenkenntnis-Probe erlaubt, die, wenn sehr gut gelungen, ihnen verrät, daß die drei mitnichten so "blond sind, wie sie tun, sondern ihre Rolle exzellent spielen - jedoch sollten die drei keinesfalls in den Verdacht geraten, in weit üblere Machenschaften verwickelt zu sein.
Auch wenn die Helden sich vielleicht von der aufdringlichen Art der Damen ein wenig genervt zeigen, man kann kaum bessere Gesellschafterinnen für die ersten Tage in der Stadt finden, kennen die drei sich doch vor allem in der gehobenen Gesellschaft sehr gut aus. Sie können allerlei Klatsch und Tratsch über die oberen 200 Bewohner der Stadt verbreiten (ohne aber die wahren und entscheidenden Geheimnisse zu kennen) und die Helden bei einer "Stadtführung am ersten Abend in die Gesellschaft einführen.
Tatsächlich sind es Loinde und ihre Töchter, die die Mittelsleute im Rauschkrauthandel in Aldeburg sind. Ihnen ist ruchbar geworden, daß die Stadtwache herausgefunden hat, daß die Rauschgifthändler in der Darpatperle zu suchen sind. Nun sind sie auf der Suche nach geeigneten Sündenböcken, auf die sie den Verdacht lenken können - den Helden!
Alle drei sind wunderschön, liebreizend und charmant. Jede von ihnen repräsentiert einen ganz eigenen Typ Frau:
Loinde
(1,67, dunkelblondes Haar, graue Augen) ist eine leicht aufgekratzte aber
liebenswürdige, muntere Frau reiferen Alters, die insbesondere ältere
Geschäftsleute und Adelige für sich einzunehmen versteht.
Pomella (1,63, hellblond, blaue Augen) ist eine üppig gebaute Schönheit mit außergewöhnlicher Oberweite. Mit ihrem unschuldigen Jungmädchengesicht, gepaart mit ihrer offenkundigen Sinnlichkeit, wirkt sie überaus attraktiv. Und sie versteht - wie ihre Gefährtinnen - ihre Reize perfekt einzusetzen. Sie mimt zumeist die etwas dümmliche, aber amüsante Gesellschafterin, die für jeden Spaß und jede rahjagefällige Spielerei zu haben ist.
Und schließlich Rahjanda (1,71, braune Haare, braune Augen), eine zierliche, etwas schüchtern wirkende, fast überderische Schönheit, die anscheindend auch bei Hesindes Gaben etwas zu kurz gekommen ist, was ihr aber niemand übelnehmen mag, der ihr Lächeln sieht. Rahjanda ist überaus kokett und liebreizend. Sie bringt es gar fertig, quasi auf Kommando zu erröten, so wenn ihr ein Galan ein nettes Kompliment macht.
Alle drei tragen gut getarnte Wurfmesser am Körper (4 Stück, Wurfwaffen: 18 ( Rahjanda und Pomella) bzw. 20 (Loinde).
Privat
Dies ist die Privatsuite des Eigentümers, Fürchtenichts von Drachenzahn (38 J., hochgewachsen, stattlich, dunkles, ein wenig schütteres Haar, gestutzter Kinnbart, dunkle Augen, standesgemäße aber wenig protzige Gewandung). Er treffit am 27. TRA mit seiner Freundin Darina Leberecht von Trollzwinge (35 J., mittelblond, blaue Augen, groß, rondrianische Statur und Auftreten) ein.
Ballsaal
Prunkstück des Hauses ist unzweifelhaft der Ballsall im ersten Geschoß des Hauses, dessen geschmackvolle Ausstattung einmal im Monat den Rahmen für einen Maskenball bietet. Vor zwei Jahren wurden die Wände und die Decke des Saales von dem berühmten aranischen Maler Velasquin, Hofmaler der Fürstin, ausgestaltet. Eine Besonderheit stellt zudem der güldene Deckenstuck dar, für den man eigens einen Meisterhandwerker bestallt hat, der seinerzeit solche Arbeiten in der Stadt des Lichtes ausgeführt haben soll. Zwei prächtige Kristallkronleuchter tauchen den Ballsaal in funkelndes Licht. Vom Balkon aus, den man durch hohe Glas(!)türen erreichen kann, bietet sich einem ein reizvoller Blick über den Park, der das Haus umgibt, und über Aldeburgs prächtige Villen.
Oberer Salon:
Selbiger soll in wenigen Monden ein zweites Juwel des Hauses werden, wenn die Umbauarbeiten des einstigen Gästezimmers denn endlich vollendet sind. Der Salon soll ganz im tulamidischen Stil gestaltet werden, nach Plänen der Baumeisterin Yalinda di Narvano, die schon für den Grafen von Ochsenwasser gearbeitet hat. Derzeit ruhen die Arbeiten, man will abwarten, bis das Haus weniger ausgebucht ist, um die Gäste durch die mit dem Umbau verbundenen Unannehmlichkeiten nicht zu behelligen.
Vom Treppenhaus gelangt man durch eine Tür zu einem Lagerraum, in dem Bettwäsche und ähnliches aufbewahrt werden. Daneben befindet sich der Trockenraum. Hier sind einige Leinen befestigt, auf denen bei Bedarf Wäsche getrocknet werden kann. Links gelangt man durch eine Tür in das Gästebad. Hier befinden sich zwei Badezuber und ein Ofen, auf dem Wasser erhitzt werden kann. In der Außenwand befindet sich ein Heimlich Gemach (Toilette) mit Abfluß zur Sickergrube, sowie ein kleines Tor mit Flaschenzug, über den Wassereimer nach oben befördert werden können.
Ein hübscher Kommodenschrank mit großem Spiegel und eingelassener Waschschüssel rundet die Einrichtung ab.
Zi. 4, reserviert seit dem 22. TRA und belegt ab dem 26. TRA:
Oberkanzleirätin Freifrau Yandelind von Spogelsen u.v. Ysilia (38, mittelblond, strenge Steckfrisur, blaßblaue Augen, schmaler, strenger Mund, 1,75, schlank, standesgemäße Kleidung), zuständig für das Lehenswesen im MR.
Wichtige Persönlichkeit, die sich zu Gesprächen mit dem Seneschall und Truchseß des Fürstentumes, Ludeger von Rabenmund, in der Stadt aufhält.
Die Freifrau ist eine spröde Schönheit von unterkühlter Natur.
Zi. 5, belegt seit dem 22. TRA:
Esposita Bärfange (43, kinnlanger, blonder, von silbrigen Strähnen durchsetzter Pagenkopf , glattrasiert, hellblaue Augen, mittelgroß, schmächtig, leise Stimme), Händler aus Grangor, der die Zeit der beginnenden Entspannung zwischen MR und LF nutzen will, Geschäftsbeziehungen zu Darpatien und Rommilys aufzubauen. Bärfange ist ein typischer Grangorer Stockfisch, langweilig, unauffällig, unaufdringlich aber ein knallharter Geschäftspartner, der es versteht, die Belange seines Handelshauses auf dem sanften Wege durchzusetzen.
Ihn begleitet Maervin Bauernfeind (47, Halbglatze, ergrauter,
einst wohl schwarzer Haarkranz, sauber gestutzter Vollbart, dunkle Augen,
1,78, ein wenig untersetzt), angeblicher Prokurist Espositas. In Wirklichkeit
ein Kanzleirat des Hofmarschalls, der sich zu geheimen Heiratsverhandlungen
mit dem Truchseß von Darpatien nach Rommilys begeben hat. Ludeger von
Rabenmund hegt die fixe Idee, die Fürstin mit dem eingefleischten
Junggesellen Herzog Kusimo von Grangor zu verheiraten.
Esposita weiß von seinem Begleiter lediglich, daß er der herzoglichen Verwaltung zu Grangor angehört und mit einem Geheimauftrag in der Stadt weilt. Da der Hofmarschall des Herzogs für die Tarnung seines Mannes die gesamten Reise- und Aufenthaltskosten übernommen hat, war Esposita nur zu gern bereit, seinem Reich den gewünschten Dienst zu erweisen. Beide Grangorer sind typische Vertreter der mächtigen Bürgerschaft ihrer Stadt, gewandet in schwarze oder dunkelblaue einfache Patriziergewänder ohne viel Zierrat, sieht man einmal von den weißen Halskrausen ab. Besonders interessante Gesprächspartner sind sie beide nicht, einzig über den Handel kann man mit ihnen parlieren. Entsprechende Proben können den Helden bei näherer Beschäftigung mit Maervin den Eindruck vermitteln, daß er für einen Prokuristen doch herzlich wenig Ahnung von Geschäften zu haben scheint.
Zi. 6, reserviert seit dem 20. TRA, belegt ab dem 27. TRA:
Tulamidischer Söldneroberst Guhl-Ewek ben Rhi (41, hochgewachsen, athletisch, ein typischer Vertreter seines Volkes, wenngleich im Gegensatz zu den meisten seiner Brüder beherrscht. Er trägt Kleidung tulamidischer Machart, dazu ein festes Lederwams und einen Khunchomer* (AT/PA 16/12)) und die bornländische Söldnerhauptfrau Britsvan Kierov (36, 1,79, kräftig, weizenblonde Zöpfe, blaue Augen. Sie trägt ein weites Leinenhemd, lederne Kniehose, hohe Schaftstiefel, Lederwams, Anderthalbhänder* (AT/PA 14/12)). Die beiden sind Hauptleute einer Fasarer Söldnertruppe, die Verhandlungen über einen Einsatz an der Front mit darpatischen Cronfeldherr führen wollen.
In Wirklichkeit ist Guhl-Ewek Borbaradianer (ebenso wie seine Hauptfrau), der sich den fürstlichen Truppen anschließen will, um gegebenenfalls mit seinem Haufen die Aktionen der Reich'schen zu sabotieren oder ihnen bei einer Schlacht in den Rücken zu fallen. Auch hat er Zi. 6 für die Zusammenkunft der "Grauen Sechs" gemietet.
Die Söldner geben sich nicht übermäßig aufgeschlossen, reagieren aber auch nicht grob oder unhöflich, wenn einer der Helden (z.B. aus dem Bornland) sie anspricht.
Guhl-Ewek ist ein ausgezeichneter Rote und Weiße Kamele-Spieler (TAW 10) und ist stets auf der Suche nach einem ebenbürtigen Gegner (keinem Opfer!).
Die Helden mögen sich wundern, daß gemeines Söldnervolk hier Logis gefunden hat, doch läßt dies darauf schließen, daß Ewek über Kontakte zu hohen Persönlichkeiten verfügt.
*Selbstredend tragen die Söldner ihre Waffen nur, wenn es geboten ist
Zi. 7, Bedienstetenzimmer, 3 Etagenbetten. Hier wohnen die 2 Burschen der Söldner aus Zi. 6 (die nichts von den wahren Hintergründen ihrer Vorgesetzten wissen).
Zi. 8, Bedienstetenzimmer, 3 Etagenbetten.
Hier wohnen die Zofe und der Leibwächter der Oberkanzleirätin, sowie die Knappin von v. Drachenzahn.
Zi. 9, reserviert seit dem 23. TRA, belegt ab dem 25. TRA:
Das Zimmer hat einen kleinen Vorraum.
Gaugraf Tharalf Rottinger v. Dyllerwüben (51, schlohweißes, volles, welliges Haar, dunkle Augen, 1,87, schlank, gekleidet in vornehme Gewänder). Der Gaugraf pflegt in der Darpatperle abzusteigen, wann immer er in Rommilys weilt, obschon er oft von den in der Stadt ansässigen Adeligen eingeladen wird, in ihren Adelshotels Gastung zu nehmen. Doch vermeidet Tharalf alles, was ihn kompromittieren könnte. Im Vorzimmer schlafen sein Diener und ein Soldat.
Zi. 10, frei.
Zi. 11 und Z. 12, frei