(Diese aventurischen Lassies sind endlich meisterfreundlich!)
Werte: s. inzwischen die Orklandbox
Fährtensuche: Geheimbefehl der Orks, derzeit unbekannt
Der Schwarzmops ist ein unglaublich häßlicher Hund, so häßlich, daß ihn leicht pervertierte Zeitgenossen (Magier, Druiden, Zwerge, etc) schon fast wieder reizend finden. Wenn er nur nicht so stinken würde. Weshalb ihn Elfen und alle anderen aventurischen Hunde nicht riechen können, was für seinen Besitzer immer wieder muntere Szenen mit allen erreichbaren Dorfkötern bedeutet. Der Schwarzmops ist dabei genauso willig zugange, wie bei allem anderen, was den Hundefreund an Ungemach treffen kann. Nur Orks können ihn richtig zähmen, für die karge Zahl meist alleinstehender mensch-licher Liebhaber sind ein hoher Talentwert ÆAbrichten" oder /und unglaublich gute Nerven vonnöten, allein bis der Kleine mal stubenrein ist! Der Mops tritt im und um das Orkland auch in freien Rudeln auf (3W4+2 Tiere), wobei der nivesische Steppenhund als Erzfeind immer angegriffen wird. Was dem Schelm allerdings auch kaum abzugewöhnen ist. Für den Schwarzmops gilt immer: Klein, giftig und gemein! Ab Stufe 2 beißen sie sich (W20; bei 1-10) nach gelungener AT und gescheiterter PA gerne am Opfer fest (pro KR 6 SP) und bekommen Maulsperre, die sie selten freiwillig (pro KR W20; bei 1- 5), oft posthum lösen. ÆFaß" macht er immer willig und sofort. Es sei denn die allgemeine Gefechtslage wendet sich zu seinem Nachteil, wofür er einen untrüglichen Instinkt hat. Dann lernt der Besitzer die zweite Seite seines Lieblings kennen. Der Schwarzmops ist ein Meister im Verpissen, keine Jauchegrube, die er nicht schwimmend zwischen sich und die Verfolger bringen würde. Alles in allem: Ein Hund für eingefleischte Individualisten.
(s.auch"Schatten über TraviasHaus")
1.Stufe 2.Stufe 3.Stufe
MU: 1W+3 +5 +4
GE: 1W+1 +7 +3
KK: 1W+3 +6 +4
LE: 1W+4 +15 +13
NG: 1W+2 -1 -1
HA: 1W +0 -2
RA: 1W+4 -1 -1
RS: 0 +1 +1
AT: 5 +6 +3
PA: 1 +3 +2
GS: 8 +2 +2
AU: 30 +50 +25
TP: 1W 1W+4 2W+2
Fährtensuche: 1W +3 +4
Schulterhöhe: 1 -1,5 Schritt Gewicht: bis zu 100 Stein Tragkraft: 60/240/400 Unzen
Das herrschaftliche Kalb ist bei reichen Herren des Nordens beliebt. Und reich müssen sie sein, denn was ein Welpe kostet und wieviel der Kleine bis zum Großsein frißt, kostet ganz viele Dukaten. Ansonsten ein normaler Hund, weder bissig noch feige, weder schnell noch langsam, halt nur groß. Viel hängt von der Erziehung ab. Ein perfides Herrchen erzeugt mit ziemlicher Sicherheit ein übles, kraftstrotzendes Dukatengrab mit viel Beißlust. Im Kampf ist er nicht allzu geschickt, aber wenn der Gute zulangt, kostet's halbe Unterarme. Er läßt sich auf alles hetzen, was ihm lohnend erscheint, was dem Herrchen oft nicht klar ist. Mit Kleinzeug wie anderen, ausgewachsenen Hunden spielt er wie mit Welpen, es sei denn sie riechen wie Schwarzmöpse. Die Dogge ist sehr ruhig, es muß sich eben lohnen, die 100 Stein in Wallung zu bringen. Er spielt mit ihm vertrauten Menschen. Die sollten sich durch geschicktes Ausweichen den Liebkosungen entziehen. Die Dogge eröffnet nach reiflicher Überlegung den Kampf gerne mit einem unverhofften Riesensatz, gegen den nur Körperbeherrschung oder eine Langwaffe helfen. Ist beides nicht verfügbar, gibt es gleich zwei unparierte Attacken für die Dogge. Sie kämpft bis zum Umfallen (LP <5, oder Gegner umgefallen) und läßt nur nach gutem Abrichten wieder vom Opfer ab. Wenn die Dogge hungrig ist, wird sie munter. Dann schätzt sie Kälber, Schafe und sonstige Tiere, die ohne allzu große Anstrengung zu erbeuten sind. Hier muß das Herrchen schon sehr gut abrichten. Überhaupt läuft bei der Dogge die Zuneigung zum Besitzer über den Magen. Fertigfutter und ähnliches Aas lehnt die Dogge entschieden ab, risch vom Metzger soll's schon sein.
(Zucht der Vogtvikarin Odelinde von Salza, Phextempel zu Thorwal)
1.Stufe 2.Stufe 3.Stufe
MU: 1W +1 +3
GE: 1W+2 +5 +3
KK: 1W+1 +4 +3
NG: 1W+3 -1 -1
HA: 1W+ 4 -1 -2
RA: 1W+5 -2 -1
LE: 1W+2 +10 +10
RS: 0 +1 +0
AT: 7 +7 +3
PA: 1 +2 +2
GS: 13 +2 +2
AU: 55 +35 +30
MK: 2 +4 +4
TP: 1W-3 1W 1W+2
Fährtensuche: 1W -1 -1
Schulterhöhe: 0,5 - 0,6 Schritt Gewicht: bis zu 20 Stein Tragkraft: 40 Unzen
Der Thorwaler Windhund ist eine Mischung aller schnellen, leichten Hunde, deren die Besitzerin in langen Jahren des Züchtens habhaft wurde. Der nivesische Steppenhund stand am Anfang der Zucht, die dann Dank der Hafennähe schnell zur all-aventurischen Kreuzung, Hauptsache Tempo, ausuferte. Es hat sich eine sehr schlanke, dunkelhaarige Rasse ausge-bildet, mit großen Pfoten zur Hatz auf dem Schnee. Der Hund sieht schon irgendwie nach Windhund aus, aber nichts stimmt. Das in südlichen Adelskreisen gerne als ÆBarbaren-Windspiel" verunglimpfte Tier ist neugierig und zur Hetzjagd auf kleine Beute (Schneehuhn, Hasen, Fasane etc.) gut geeignet. Leider jagt der Hund auf Sicht, was ja bei o.a. Beute noch praktisch ist. Sollte der Sprinter aber z.B. einer Wildkatze angesichtig werden, hört die Jagd abrupt auf. Der Hund beweist sofort seine Anhänglichkeit, die von Liebhabern als Treue interpretiert wird. Auch im Kampf steht der Hund am liebsten beiseite, nix "Faß"! Das grausliche Blinken blanken Stahls, spiegelnde Pfützen, Eisflächen etc. belasten sein empfindliches Gemüt. Wird er direkt angegriffen oder sein Herrchen arg zermetzelt, dann schnappt er mit einer für Hunde wohl einmaligen Treffsicherheit zu. Der Hund braucht sehr viel Zuwendung seines Besitzers Es ist bislang kein Fall bekannt, wo er Haus und Hof intensiv verteidigt hätte. Ebensowenig geht er Familienmitglieder, erst recht nicht Katzen aggressiv an. Auf der Rennbahn ist er aasig schnell, sehr wendig und vor allem sicher im Schnappen der Köder. Vom besten Rüden der Zucht behauptet Odelinde glaubwürdig, daß er einen Pfeil schnappt, bevor dieser nach wuchtigem Abschuß in flacher Bahn die Erde berühren kann.
Nivesischer Schlittenhund
1. Stufe 2.Stufe 3.Stufe
MU: 1W+1 +6 +2
GE: 1W+3 +7 +3
KK: 1W+2 +6 +4
NG: 1W+1 -1 -1
HA: 1W+1 -2 -1
RA: 1W+4 -1 -2
LE: 1W +10 +10
RS: 0 2 2
AT: 5 10 12
PA: 0 3 4
GS: 8 10 11
AU: 50 90 130
TP: 1W-3 1W+1 1W+3
Fährtensuche: 1W +3 +1
Tragkraft: 0 100 300 Zugkraft: 0 800 1250 Gewicht: bis zu 30 Stein Schulterhöhe: bis 0,8 Schritt
Als Leithund kommt nur in Betracht, wer folgende Vorraussetzungen erfüllt: MU mind. 6; NG max. 5; Fährtensuche: mind. 4 In der 2. Stufe sinkt der NG Wert um 2 und der Fährtensuchenwert steigt um 4. In der 3. Stufe steigen AT/PA zusätzlich um 1 Punkt.
Nach den etwas zweifelhaften Hunden nun ein Hundi so richtig zum Liebhaben und nützlich sein. Der nivesischer Schlittenhund, meist liebevoll NSH genannt, hat nur gute Eigenschaften. Schon die Werte sprechen für sich, weshalb in unserer Runde jeder Held mindestens einen davon hat. Allerdings nur solange wir im Norden sind, denn schon in Gareth verträgt er den Sommer nicht und er fühlt sich unwohl, was kein Herrchen/Frauchen diesem wunderschönen Tier antun kann. Sein herrlich weiß-grau geschecktes, manchmal sogar marmoriertes Fell wird stumpf. Die ewig feuchte, treue Nase, die er dem Herrchen so gerne in die Handhöhle steckt, wird trocken und schrumpelt. Sein unbändig-nördlicher Appetit und damit seine unglaubliche Ausdauer und Zugkraft leiden erheblich. Seine Leibspeisen Karenkeule und Stockfisch sind im Süden nicht zu beschaffen, zumindest nicht angenehm kalt bis gefroren. Und dann wird das Fell stumpf... Schrecklich! Der NSH beißt nie, verteidigt sich und das Herrchen aber kräftig, wenn's sein muß. Er ist immer brav, gehorcht sofort und ab und zu gibt's einen Leithund.
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