Edle und Ritterin von Weiden, Edle von Festum
"Baronin Duridanya? Hah, ich geb Euch Baronin ... Tief ist das Reich gesunken, wenn sich heutzutage schon der Bankert einer Elfe adelig nennen darf ..." (Thilion von Rommilys, Leibgardist und Vertrauter der Fürstin von Rommilys)
"Sie ist ein wackeres Mädchen, hat Mut. Aber zu frech ist sie. Ich hätt sie halt doch öfter einmal übers Knie legen sollen." (Freiherr Irian von Vierok)
"Ich glaube, daß der Blick der Herrin auf ihr ruht." (Ayla von Schattengrund)
Wiewohl noch jung an Jahren, hat die einzige Tochter
des Barons Ulfis von Greifenberg, Sproß einer leidenschaftlichen Liason
mit der Halbelfe Silanis, schon mehr geschaut, als macher anderer in einem
langen Leben.
Sie wuchs behütet in der Kate ihrer Mutter, einer Heilerin auf. Doch schon früh regte sich in ihr die Überzeugung, daß es nicht ihre Bestimmung war, der Mutter in ihrem Handwerk zu folgen. Ihr stand der Sinn nach andern Dingen, nach Schwerterklang und Kriegerruhm.
Schließlich kam das Schicksal ihr zu Hilfe, denn der Ehe ihres Vaters blieb der ersehnte Erbe verwehrt. So holte Baron Ulfis sie an seinen Hof, um sie in den wesentlichen Dingen für einen Adeligen unterrichten zu lassen. Er betraute seinen Freund und Waffenbruder Tamius von Rondrahag mit der Unterweisung des Mädchens, und lange Zeit wurde gar verbreitet, Duridanya sei seine Tochter. Als Tamius in einem Gefecht gegen Räuber fiel, gab Ulfis seine Tochter in die Obhut Irians von Vierok, wo sie als Knappin treulich diente.
Schon damals empfand die Jungkriegerin eine starke Hingabe zu Rondra, der herrlichen Leuin. Doch gab es einen Makel, der sie, vermeintlich, der Kriegsgöttin fernhielt: ihre geringe arkane Begabung.
Als der Ork über das Reich herfiel, hieß es für Duridanya Vierok, das ihr zur zweiten Heimat geworden war, zu verlassen. Der Baron mußte seiner Gattin den Fehltritt offenbaren. Wenig später fiel Ulfis in der Schlacht am Finsterbach, Duridanya ward zur Baronin von Greifenberg.
Doch Duridanya ließ sich nicht schrecken. Es gelang ihr auf dem Hoftag zu Gareth Unterstützung zu finden, darunter niemand Geringeres als Ayla von Schattengrund, dem heutigen Schwert der Schwerter, damals einfache Rondrageweihte.
Während des Krieges bat ein Jüngling um Aufnahme. Es war dies der junge Prinz Ucurian Mukus Rabenmund, in den sich die Baronin verliebte. Seit diesem Tag sind die beiden unzertrennlich (siehe deshalb auch die Beschreibung des Prinzen für die weiteren Ereignisse).
Nicht zuletzt die Geschehnisse der Jahre 22 u. 23 Hal, als sie sich auf der Suche nach den Schwertern Sora, Solina und Scaberi befand, haben die Baronin zu einer tiefgläubigen Anhängerin der Rondra werden lassen. Bisweilen spielte sie gar mit dem Gedanken, sich ganz der Leuin zu weihen.
Duridanya ist von fröhlichem, unkompliziertem und aufgeschlossenem Wesen. Allerdings macht ihr ihr Jähzorn bisweilen zu schaffen. Nicht immer kann sie ihre Kinderstube in der Kate ihrer Mutter verhehlen. Vor allem bei der Fürstin ist sie nicht gut gelitten, hat sich diese doch eine bessere Partie für ihren Bruder erhofft.
Neugier und Unerschrockenheit zählen zu ihren herausragendsten Eigenschaften, ebenso wie ihre unerschütterliche Zwölfgöttertreue. Feigheit ist ein Begriff, der in ihrem Wortschatz nicht vorzukommen scheint, eine Haltung, die sie schon oft in äußerst bedrohliche Situationen gebracht hat. Wie gut nur, daß sie Gefährten an ihrer Seite weiß, auf die sie vertrauen kann.
Zwischen 25 und 29 Hal litt ihre Ehe mit Ucurian sehr darunter, dass sich sehr in die Arbeit in seiner Vogtei und in Daraptien stürzte und Entscheidungen zur Zukunft der gemeinsamen Kinder traf, ohne mit ihr darüber zu sprechen. Seit der Blutnacht zu Rommilys 29 Hal sind diese Probleme aber überwunden. Sie gab sogar 33 Hal ihre Einwilligung ihre Tochter Swantje in die Knappenschaft zum nordmärker Herzog zu geben.
Nach dem Fall Wehrheims und dem Angriff auf Gareth wünscht sie allerdings ihre Einwilligung nicht gegeben zu haben. Sie versucht auf dem Reichskongress in Elenvina 1027 BF sogar, den Herzog dazu zu bringen, ihr Swantje mitzugeben, was der Herzog verweigert.
Nach den Ereignissen des Szenarios Rettet die Thronerben! im AB 115 (siehe auch hier) macht sie sich auf den Weg zum Hohenstein. Ihre restlichen Kinder hat sie auf ihre eigene Burg Greifenberg in Sicherheit gebracht.
19. Rondra 1 Hal: geboren als uneheliche Tochter des Barons von Greifenberg und der Halbelfe Silanis.
13 Hal: Knappin des Barons Irian von Vierok
17 Hal: Als Erbin des Barons v. Greifenberg anerkannt
18 Hal: Tod des Vaters, Baronin von Greifenberg
21 Hal: gesucht wegen Beihilfe zum Hochverrat; Hochzeit mit Prinz Ucurian Mukus von Rabenmund; Rehabilitierung am Hoftag durch Gottesurteil; Edle und Ritterin von Weiden
23 Hal: Edle von Festum
Größe:1,70 Augenfarbe: rehbraun Haarfarbe: dunkelbraun
ST: 12 MR: 9 LE: 85 AE: 28
MU: 16 AG: 2
KL: 13 HA: 4
IN: 15 RA: 5
CH: 14 TA: 3
FF: 11 NG: 7
GE: 16 GG: 4
KK: 15 JZ: 5
AT/PA: 17/16 TP: 1W+7 (mit "Solina", der wachenden Klinge) RS: 4 (Kettenhemd)
Astrale Fähigkeiten:
Duridanya kann ihre Magie kaum willentlich lenken. Einzig den Balsam Salabunde beherrscht sie leidlich (ZF 5). Alle anderen (Auelfen-)Zauber "geschehen" rein intuitiv, nach Meisterwunsch.
Herausragende Talente:
Schwerter 15, Lanzenreiten 11, Reiten 11, Selbstbeherrschung 10, Heilkunde Wunden 10
Typische Zitate:
"Für die Herrin, für Rondra!"
"Hah, Bube, ich werde dich lehren, wozu eine Frau imstande ist!"
Geboren am 4. Boron 22 Hal
Die Geburt der Zwillinge ist von einem dunklen Geheimnis umwoben, das bis auf den Tag noch nicht aufgedeckt wurde. Düstere Ereignisse umrankten die Geburt ihrer Erstgeborenen Töchter, bei denen der Hofmagus der Baronin, Magnillion der Graue, eine nicht unerhebliche Rolle spielte, war er es doch, der Duridanya und ihre Kinder unwillentlich in große Gefahr brachten. Im letzten Mond ihrer Schwangerschaft wurde die Baronin von eimem finsteren Magus entführt der ein unheiliges Ritual an ihr zu vollziehen trachtete, ein Plan, der im letzten Augenblick vereitelt werden konnte. Doch ahnt zumindest die Mutter der Baronin, daß diese Geschichte noch lange nicht zu Ende erzählt ist.
Wiewohl sich die Mädchen sonst bis aufs (weißblonde) Haar gleichen, gibt es doch zwei Unterschiede: während Swantjes Augen tiefblau sind, schimmern Amreis in einem sanften Braun. Und dann ist da noch die arkane Gabe der Zweitgeborenen, die sie nicht mit ihrer Schwester teilt.
Die fröhliche, aufgeschlossene Swantje ist Anwärterin auf den Fürstenthron von Darpatien.
Die Fürstin hatte immer wieder darauf gedrängt, dass die Kronprinzessin im Palast zu erziehen und auf das hohe Amt vorzubereiten sei, Duridanya war ihrer Meinung nicht dazu in der Lage sei; eine Ansicht, die Ucurian insgeheim teilte und schließlich seine Einwilligung dazu gab, dass Swantje zumindest für ein Jahr im Palast leben und erzogen werden sollte.
29 Hal gelangt es Ucurian jedoch, Swantje zurück in die elterliche Gewalt auf den Hohenstein zu bringen (siehe auch die Geschichte hierzu).
Nach der Krönung Rohajas zur Königin von Darpatien, verlor die Familie Rabenmund zunehmend an Einfluss im Reich und die Fürstin und ihre Berater trachteten danach sich neue Verbündete zu suchen. Die Wahl fiel auf das Haus vom Großen Fluss in den Nordmarken. Am 05. Boron 33 Hal trat Swantje mit 11 Jahren die Reise nach Elenvina an, um zunächst als Pagin dort zu dienen und später als Knappin. Ihre Eltern waren von dieser Idee alles andere als begeistert, beugten sich aber schließlich dem Familienrat. Swantje selbst hielt gar nichts davon, allein in der Fremde wohnen zu müssen.
Auf dem Reichskongress 34 Hal, nach den schrecklichen Ereignissen in Wehrheim und Gareth, beschloss die darpatische Delegation unter der Leitung von Graf Barnhelm von Rabenmund und mit Unterstützung Duridanyas, Swantje wieder mit nach Hause nehmen zu wollen, weil sich das Bündnis mit den Nordmärkern als zu einseitig erwiesen hatte und die unsichere politische Lage es geraten erschienen ließ, die Thronfolgerin unter dem eigenen Einluss zu belassen. Doch zur großen Überraschung dachte Herzog Jast Gorsam nicht daran, Swantje gehen zu lassen. Sie sei in Elenvina doch viel sicherer als daheim in der Mark Rommilys.
Prinzessin Amrei Carîel
Geboren am 4. Boron 22 Hal
siehe auch oben Swantje
Amrei ist eine kecke, kleine Person, die schon jetzt vor Entdeckungslust strotzt. Allerdings ist sie auch launenhaft, was den Umgang mit ihr nicht leicht macht. Schon sehr früh wurde offenkundig, daß das Kind über eine für ihr Alter ungewöhnlich stark ausgeprägte arkane Begabung verfügt.
Ihr Vater meldete sie im 25 Hal bei der Akademie zu Beilunk an, gegen den Willen und ohne Wissen seiner Gemahlin, die sie lieber in der Obhut eines einzelnen Magisters in ihrer Nähe oder auf einer elfisch geprägten Akademie gesehen hätte. "Da ist das letzte Wort noch nicht gesprochen", pflegte Baronin Duridanya - auf das Thema angesprochen - zu sagen. Und in der Tat organisierte er selber 28 Hal einen Lehrmeister, der Amrei auf Burg Greifenberg unterrichtet.
Geboren am 20. Rondra 24 Hal
Rotbraunes Haar und dunkle Augen
Ayla ist lebhaft, fröhlich und zu jeder Heldentat bereit, auch wider alle Vernunft.. Ihren Namen trägt sie nach der großen Ayla von Schattengrund, sie ist offensichtlich der Liebling ihres Vaters Ucurian. Sie versteht es blendend, ihn um den Finger zu wickeln. Ggf. wird sie von ihren Geschwistern vorgeschickt, um aufgekommene Wogen zu glätten.
Prinz Tsayan Godefried
Geboren am 29. Tsa 25 Hal
Dunkles Haar und braune Augen.
Tsayan ist ein stiller Junge, den nur wenig aus der Ruhe bringen kann. Tsayan wurde die Ehre zuteil, von der damaligen Königin Emer 26 Hal zum Mündel auserkoren zu werden, doch durch die Ereignisse der letzten Jahre ist dies allseits in Vergessenheit geraten.
Mevis Grabunz
Geboren am 30. HES 29 Hal
Das jüngste Kind Ucurians und Duridanyas ist unter einem denkbar schlechten Stern geboren worden: Ausgerechnet in der Blutnacht zu Rommilys hat sich das Kind einen Mond zu früh auf die blutige Welt gedrängt. Mevis ist ein scheues, zurückhaltendes Kind, das nichts und niemandem zu trauen scheint, mit Ausnahme seiner ältesten Schwester Swantje, die er schmerzlich vermisst. Der Junge wirkt schwächlich, ist aber zäher als man annehmen würde. Der Junge verfügt über die Gabe der Vorausschau, was allerdings noch niemand weiß.
Der Sohn einer thorwalschen Schmiedin und eines thorwalschen Skalden lebt eseit seinem 11. Lebensjahr in der Mark Rommilys, da seine Mutter sich nach dem Tode ihres Mannes in Ebnet als vögtliche Schmiedin niederließ.
Arve bekam vom damaligen Vogt ein Stipendium für die Wehrheimer Akademie und diente zunächst als Weibel in der fürstlichen Armee, später als Weibel der vögtlichen Truppen.
In den ersten Monaten hielt er treu zu Graf von Streitzig, doch als dieser seine Leute in einen aussichtslosen Kampf zu führen gedachte, desertierte er und gab den Loyalisten wertvolle Hinweise, die Abtrünnigen zu stellen. Bis zur Einsetzung des neuen Vogtes sorgte er im Auftrage des Stadtvogten von Rommilys mit drei Bütteln in der Mark für Ordnung.
Ucurian von Rabenmund ernannte ihn zum Hauptmann seiner Truppen, was Arve zwar als gerechten Lohn für seine guten Dienste empfand, ihn aber auch nicht mit übergroßer Dankbarkeit erfüllt. Ehrgeiz ist ihm fremd, und sein Traum ist es, einmal ins Heimatland seiner Eltern zu reisen. Seinen Lehnsherrn liebt er nicht, doch bringt er ihm die gebührende Achtung entgegen, wiewol er sich nicht scheut- auch gegenüber Freden- den Vogt in die Kritik zu nehmen (z.B daß Ucurian sich in den ersten vier Jahren zu wenig um die Mark gekümmert habe). Er ist eben doch zu sehr Thorwaler, als daß allein die Konvention seinen Schnabel im Zaume halten könnte. So behandelt er die Unfreien nicht schlechter als einen Großgrundbesitzer, was schon des öfteren dazu geführt hat, daß der Vogt gedrängt wurde den Thorwaler abzusetzen. Doch der Prinz denkt nicht daran, er schätzt die Objektivität des Hauptmanns sehr, und holt sich bei ihm genauso oft Rat wie bei seinem Verwalter.
Die jährlichen Landwehrübungen sind Arve ein Greuel, da er dann dem Burgvogt von Feeingen unterstellt ist, der unermüdlich versucht aus den Bauern und Leibeigenen eine schlagkräftige Truppe zu machen. Ein hoffnungsloses Unterfangen wie Arve findet, denn welches Interesse sollten die Unfreien an der Verteidigung einer Heimat haben, die nicht die ihre ist (doch diese fast ketzerischen Gedanken vertraut er nicht jedem an).
Er fiel im ING 28 Hal in der großen Schlacht an der Trollpforte.
Davide stammt aus Almada, wo er 4 Hal geboren wurde. Seine Eltern waren bei den Auseinandersetzungen zwischen Answinisten und Kaisertreuen ums Leben gekommen.
Ziellos streunte er umher, bis ihn Duridanya von Greifenberg in der Nähe Greifenfurts auflas. Sie bot ihm an, in Greifenberg als Knappe zu dienen. Davide überlegte nicht lang und nahm an. Auf dem Greifenstein lernte er Mukus von Rabenmund kennen und wurde sein bester Freund.
Der junge Almadaner ist von einnehmend schönem Aussehen, sein südländischer Flair läßt die Damen (und auch manchen Herren, wiewohl Davide davon nichts wissen will) in Scharen dahinschmelzen. Sein Ruf als Schürzenjäger kommt nicht von ungefähr. Er singt nicht gut, aber gern und immer von der Liebe.
Doch selbst ein erfahrener Herzensbrecher, der Damen jedwedens Standes um den Finger zu wickeln wußte, vermag nicht allen Fallstricken der Liebe zu entgehen. Er hat sich vor einiger Zeit heftig in die Zofe Duridanyas verliebt, die Halbtulamidin Ayshabith, die Tochter des Verwalters des Markvogtes.
Was er nicht weiß ist, daß Ayshabith ihn schon vor drei Jahren als ihren Gemahl auserkoren hat und seitdem sehr subtil versucht, ihn einzufangen. Und es scheint, als sollte ihr dieses Bravourstück gelingen.
Davide beherrscht einige höchst phexgefällige Kunststücke, die ihm ein Streuner beigebracht hat, und mit denen er andere immer zum Staunen zu bringen vermag. Er genießt es, im Mittelpunkt zu stehen, wenn er Geschichten aus dem Streunerleben erzählt.
21 Hal lud er große Schande auf sich, als er tatemlos zusah, wie eine Amazone mittels eines Zaubertrankes willfährig gemacht und anschließend von drei Strauchdieben vergewaltigt wurde. Die Amazone hatte bereits zwei der Halunken gefunden und bestraft, als sie Davide bei einem Fest des Vogtes stellte. Mukus bewog seine Schwester, Davide zum Junker zu ernennen, damit dieser satisfaktionsfähig wurde, auf daß die Amazone sich einem Duell stellen mußte, und den Jüngling nicht einfach richten durfte. In dem folgenden Kampf unterlag - erwartungsgemäß - Davide, doch überlebte er, wenngleich er dem Tode nur mit Mühe entkam. Beinahe ein Jahr folgte er daraufhin der Amazone als Wiedergutmachung und half ihr - gegen ihren Willen - den letzten der Schurken ausfindig zu machen.
Danach widmete er sich voll Tateneifer der ihm übertragenen Aufgabe, die Feste Hohenstein wieder instand zu setzen. 25 Hal wurde er zum Abschluß der Reparaturarbeiten von der Fürstin zum Ritter geschlagen.
Seit 29 Hal ist er als Burgvogt der Feste Hohenstein in Abwesnheit Ucurians auch Kommandant der Feste
Typische Zitate:
"Die anderen Mädels haben es nicht verdient, daß ich mich für eine aufspare."
Die junge Halbtulamidin wurde einst von Vogt Mukus als Zofe für seine Gemahlin in den Haushalt aufgenommen. Zwar zeigte sich Duridanya zunächst wenig erbaut, zumal nicht, als ihr Gemahl manche Stunde in der Gesellschaft der glutvollen Schönen verbrachte, um Tulamidya zu erlernen. Mittlerweile lachen sie beide über diese Geschichte, denn Aysha ist zu Duris enger Vertrauten und Freundin geworden.
Aysha kümmerte sich viele Jahre vornehmlich um die Kinder ihrer Herrin. Vor allem die Zwillinge hatten zu ihr ein weit innigeres Verhältnis als zu ihren Eltern, wen soll es wundern, wenn man bedenkt, daß sie diese früher kaum zu Gesicht bekamen, mußten Mukus und Duridanya doch ihren Pflichten folgen, die sie für lange Zeit fern der Heimat hielten.
Aysha entbrannte schließlich in heftiger Liebe zu dem hübschen Davide, doch wußte sie lange ihre Sehnsucht zu zügeln, da ihr ihr Herzensliebster zu flatterhaft erschien, als daß sie ihm ihre Liebe gestehen würde.
26 Hal fand schließlich die Hochzeit zwischen Davide und ihr statt. Inzwischen haben sie eine Tochter und zwei Söhne.
Edler Guyadal von Agum, Hauptmann bei den kaiserlich-darpatischen Truppen auf der Feste Hohenstein
geboren 6 Hal
Er stammt aus Almada und ist Sohn der Gräfin der Südpforte. Er hat ein klassisches Abenteuerleben geführt, das ihn an viele Plätze Aventuriens geführt hat. Seit 29 Hal lebt er überwiegend auf der Feste Hohenstein und bildet Soldaten für die kaiserlich-daraptischen Truppen aus.
Er ist dem Burggrafen zwar nicht so zum Freund geworden, wie der Junker Davide zu Hohenstein, doch kommen sie sehr gut mit einander aus. Er ist außerdem ein guter Bekannter aus alter Abenteuerzeit von der Frau des Rommilyser Stadtvogten Godefried, Svetlana von Greifenklau.
Er trägt am liebsten schwarze Kleidung mit Silber und Metall und ist ein guter Schwertkämpfer.
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