Die Inseln im Ochsenwasser

Rabenstein

Siehe Beschreibung der Siedlung Rabenstein.


Sunderdun

Eine spärlich bewachsene Sandbank, unbewohnt.

Bis vor kurzer Zeit hatte die Insel keinerlei Nutzen, doch ließ Vogt Roderick hier einen großen Übungsplatz für seine Wehrheimer Doggen errichten. Täglich fahren mehrere Büttel mit ihren Hunden hierherüber, um das Übungsprogramm zu absolvieren, daß der Vogt für sie entwickelt hat. Hierzu gehören vor allem Gehorsamsprüfungen, Fährtensuche und der Kampfeinsatz der Hunde.


Efferdsdank

16 E

Auf dieser Insel leben drei Fischer mit ihren Familien. Regelmäßig verkehren Boote zwischen der Insel und Dettenhofen. Da die Insel besonders in den Sommermonaten zu einem beliebten Ausflugziel für Durchreisende geworden ist, haben die Fischer hierfür extra ein kleines Gästehaus auf dem Eiland errichtet, das für einen geringen Salär zu mieten ist. Das klare Wasser des Sees und ein breiter Strand machen Efferdsdank zu einem geeigneten Ort für unbeschwerte Badefreuden. Der Markvogt von Rommilys ist schon zweimal mit seiner Gattin, der Baronin von Greifenberg hier zu Gast gewesen.


Efferdsgroll

Diese schroffe Insel ist unbewohnt und mit recht üppiger Vegetation ausgestattet. Der Sage nach soll im Innern eines Felsens auf der Insel ein Seeungeheuer hausen, jedoch findet sich niemand, der dieses schon einmal gesehen hat.

Nicht allgemein bekannt ist, daß sich hier ein Tor zur Anderswelt befindet, auch wenn der Volksmund einiges zu munkeln weiß.


Galottas Insel

Die südlichste der zu Dettenhofen gehörenden Inseln mißt gut zehn Rechtmeilen Fläche. Auf der aus Steilklippen bestehenden Nordseite der Insel stehen noch heute die Überreste des Magierturmes, den Galotta einst errichten ließ. Der südliche Teil der Insel ist weitaus flacher und stark bewaldet.

Wenngleich der ehemalige Garether Hofmagus schon lange nicht mehr auf der Insel weilt, so trägt sie immer noch seinen Namen. Und auch der namenlose Schrecken, den die Insel einstmals verbreitete, ist den Einheimischen geblieben. Kein Fischerboot wagt sich nahe an die Insel heran, ein Umstand, der dem Vogt nur recht sein kann. Unmittelbar nach seiner Amtseinsetzung erklärte Vogt Roderick die Insel zum Sperrgebiet, dessen Betreten unter schweren Strafen steht. Der gegenüberliegende Beobachtungsturm dient der Überwachung dieses Verbotes.

Grund für diese strengen Sicherheitsmaßnahmen ist die auf der Insel vorkommende Kaleckenpopulation. Diese seltene Tierart, welche vom Erscheinungsbild an Menschenaffen erinnert, tatsächlich aber entfernt mit der Gattung der Vögel verwandt ist, soll jenseits des Ehernen Schwertes häufig vorkommen, in Aventurien findet man sie jedoch ausschließlich auf Beskan (Insel zwischen Maraskan und Jilaskan). Vermutlich wurden die gefährlichen Tiere von Galotta selbst auf der Insel angesiedelt. Wenn heute noch jemand die Insel mit einer offiziellen Genehmigung betreten darf, so handelt es sich hierbei überwiegend um Magier oder Tierforscher, die im Auftrage des Vogtes die Kalecken beobachten. (Nähere Informationen zu Kalecken siehe "Mehr als 1000 Oger.)


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