Geschichte der Mark Rommilys

1865 v. Hal:  erste befestigte Siedlung am Hohenstein

1695 v. Hal:  2. Gründung von Rommilys

1246 v. Hal:  Beginn der Orkherrschaft

1141 v. Hal:  Niederwerfung der Orks

753 v. Hal:  Teilung der Landmark Rommilys in Baronie Zwerch und Mark Rommilys, Hohenstein bekommt die Stadtrechte verliehen

619 v. Hal:  Ebnet und Schwanen erhalten das Marktrecht

Ab 615 v. Hal:  Ausbau der Feste, Bestallung des ersten Rabenmundes mit dem Amtes des Burgrafen

563 v. Hal:  Absetzung der Familie Rabenmund vom Amte des Burggrafen zu Hohenstein durch Priesterkaiser

Ab 127 v. Hal:  Bau der Feenburg

Seit 78 v. Hal:  Sommersitz der Landvogte in Ebnet

25 v. Hal:  Bau des Schlosses Neuschwanen

18 Hal:  Festung Hohenstein wird z.T. durch ein Feuer zerstört, welches der Vogt von Streitzig legen läßt, als er mit fast allen Edlen und der Landwehr vor den Brintreuen-Loyalisten flieht.

21 Hal: Der Bruder der neuen Fürstin, Prinz Ucurian Mukus von Rabenmund wird neuer Markvorgt.

Ebnet dient bis 25 Hal als Sitz des Vogtes, danach Abschluß des Wiederaufbaues der Feste Hohenstein.

27-28 Hal:   Die Mark bleibt von direkten Kriegseinwirkungen verschont, um Rommilys herum viele Flüchtlinge

29 Hal: Vogt Ucuiran Mukus wird zum Burggrafen zu Hohenstein ernannt und stellt (auch auf eigene Kosten) neue hohensteiner Truppen auf. Cordovan von Berlinghan und Mersingen zu Oppstein wird von Ucurian zum Burgvogten und Edlen zu Feeingen ernannt.

ab 31 Hal werden die Kriegsauswirkungen auch immer stärker in der Mark spürbar.


Nach der Errichtung eines ersten befestigten Lagers auf dem Hohenstein lassen sich die ersten Siedler nieder. Trotz der dräuenden Gefahr durch ständige Überfälle der Trolle. Orks und Goblins (letztere bis ins Jahr 1776 v. H.), zieht es stetig mehr Menschen in das fruchtbare Land am Ochsenwasser, nicht zuletzt, weil Leibeigene in der Mark die Freiheit erwartet.

Die Besiedlung beschränkt sich vorerst auf den westlichsten Teil der heutigen Mark Rommilys.

Wenige Jahre nach der Stadtgründung Rommilys wird die Besiedelung des Landes ausgeweitet. Wälder werden gerodet, weite Teile des Moores im Laufe der Jahrzehnte trockengelegt. Es gelingt, die wildlebenden Rinder zu domestizieren. Der große Orkensturm setzt der ersten Blütezeit der Mark ein blutiges Ende.

Die kaiserlichen Truppen können den Schwarzpelzhorden nicht widerstehen: Dörfer werden niedergebrannt, die Felder verwüstet. Die Menschen werden niedergemacht oder von den Orks versklavt und verschleppt. Nur wenigen gelingt die Flucht. Während der nächsten annähernd 100 Jahre bildet Rommilys eine leidlich sichere Enklave im Herrschaftsgebiet der Orken.

Mit dem Beistand der Elfen gelingt es, die Orks zu vertreiben.

Allmählich kehren Flüchtlinge in die Mark zurück, ein neuer Zustrom von Siedlern beginnt. Diesmal jedoch nicht als freie Bauern, sondern als Leibeigene von Adligen, die das Land unter sich aufteilen. Die Siedlungen Zwerch, Ebnet, Fischerdorf, Schwanen und Ochsenried entstehen.

Nach dem Silberfund bei Zwerch wächst und gedeiht die Siedlung. Der Edle Gernhold von Orkzwinge, auf dessen Ländereien die Mine liegt, übergibt die Schürfrechte gegen Salär an eine Zwergensippe. Zudem schließt er mit dem Grafen von Rommilys einen Kontrakt: Gegen die Hälfte der Einkünfte aus der Mine erhält Gernhold die Baronie Zwerch zum Lehen.

Melwin Garbor von Rabenmund, Burggraf von Hohenstein, wird erster Landvogt der Mark Rommilys. Seine Residenz Hohenstein bekommt die Stadtrechte verliehen, ein Privileg, daß der Siedlung Ebnet in Folge mehrfach verweigert wird. Als ein Begehren der Bürger auch während der Herrschaft der Praiospriester (618 - 527) abgelehnt wird - angeblich, weil die Einwohnerschaft nicht ausreichend praiosgläubig sei - versuchen die Ebneter die zuständigen Beamten dadurch zu überzeugen, daß sie große Praiosblumenfelder anpflanzen. Immerhin bekommt die Siedlung daraufhin das Marktrecht verliehen.

Die Feste Hohenstein wird weiter ausgebaut.

Der Einfluß der rondragläubigen Rabenmunds ist der Praioskirche ein Dorn im Auge. Schließlich wird Antor von Rabenmund als Burggraf abgesetzt und durch einen Praiospriester ersetzt.

Antor von Rabenmund begibt sich auf die Suche nach dem Schwert Gnorakhir. Er fällt im Kampf gegen einen Drachen im Bornland, nahe der heutigen Siedlung Drachenzwinge.

Nach dem Ende der Herrschaft der Priesterkaiser wird das Amt des Landvogtes von dem des Burggrafen getrennt. Anstelle eines Burggrafen wird mit dem Burgvogt ein Statthalter des Grafen zu Rommilys eingesetzt.

Zum Burgvogt wird, wie auch in den kommenden Jahren, ein Offizier der Wehrheimer Akademie bestallt.

Von 127 - 115 entsteht an der Nordgrenze der Mark die Feenburg. Fürst Garwin läßt bei Dommel einen fürstlichen Jagdforst anlegen.

Seine Nachfolgerin Thalandra überführt den Landvogt Gieselbald von Rommilys der Veruntreuung. Bevor sie ihn absetzen kann, ertränkt er sich im Kleinen Muhr.

Erst im Jahr 81 v. Hal werden die Ämter des Land- und Burgvogtes zu Hohenstein wieder in einer Hand vereint, als die Fürstin Hornbald, einen Gefährten aus gemeinsamen Abenteuertagen, damit betraut.

Vogt Hornbald läßt 78 v. Hal zu Ebnet einen Sommersitz erbauen. Nur zwei Götterläufe später wird seine Leiche im Kleinen Muhr gefunden, angeblich habe er sich, wie sein Vorgänger, selbst erntleibt. Doch bleiben die genauen Umstände seines Todes ungeklärt. Im Volksmund heißt das unselige Moor seitdem Totenmuhr.

Sehr zur Verwunderung seiner Edlen ernennt der neue Fürst Gerhelm II. die bis dato bei Hofe unbekannte Magierin Elidya zur Land- und Burgvogtin. Wiewohl es heftige Proteste gibt, zeigt sich der Fürst unnachgiebig. Vor allem das Volk hegt Argwohn gegen die ungeliebte und unheimliche Herrin. Als die Gerüchte immer lauter werden, daß Elidya auf der Festung Hohenstein unheilige Rituale vollzieht, drängt Helmbrecht, der Sohn und Nachfolger des Fürsten, zur Tat: Mit der Unterstützung der Adeligen gelingt es ihm, seinen Vater davon zu überzeugen, auf die Krone zu verzichten. Als 1. Amtshandlung setzt junge Fürst Elidya ab. Beim Sturm auf den Hohenstein findet man jedoch die Tore offen, die Magierin ist verschwunden. Eine anschließende Untersuchung ergibt keinen Hinweis auf Freveltaten der Magistra, doch halten sich im Volksmund bis auf den heutigen Tag Schauermärchen .

Im Jahre 37 v. Hal setzt Fürst Helmbrecht seinen Waffenfreund Morwulf von Ugdanba als Burg- und Landvogt ein. Im Auftrage Helmbrechts baut er das Schloß Neuschwanen in der Nähe des Wasserfalls.

Als Morwulf 9 v. Hal überraschend stirbt, wird Gernot von Streitzig, genannt der Graf ohne Land, ein Freund Answin d.Ä., sein Nachfolger. Erstmals wird der Burgvogt wieder mit dem Titel eines Burggrafen bedacht.

Answin und sein Neffe Corelian sind oft auf der Festung zu Besuch. Erst später erfährt man, daß hier die Pläne für die Machtergreifung Answins geschmiedet worden sind.

Als Gernot von Streitzig vor den Loyalisten fliehen muß, legt er Feuer auf der Festung. Fast alle Adligen der Mark folgen unter Gernot dem Banner Answin Rabenmunds. Sie ziehen mit der Landwehr der Mark bis zum Kosch, wo sie vernichtend geschlagen werden.

Im Jahre 21 Hal wird der jüngere Bruder der Fürstin, Ucurian Mukus v. Rabenmund, Vogt der Mark und der Festung Hohenstein.

Bei Instandsetzungsarbeiten an der Burg werden im Frühjahr 25 Hal Beweise gefunden, daß Gernot seinen Vorgänger ermorden ließ.

In den Borbaradkriegen: fallen folgende Edlen der Mark: Ignatz, Edler zu Ertelhain; Boronian von Rabenmund, Junker zu Schwarztann

Am Tsatag der Fürstin wird Vogt Ucurian zum Burggrafen zu Hohenstein ernannt und kümmert sich künftig vor allem um die Rekrutierung und Ausbildung neuer fürstlicher Truppen.


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