Städte und Dörfer in der Mark

Hohenstein

930 E.

Tempel: Travia, Boron; Rondra und Praios (jeweils ein Schrein auf der Feste)

Am Fuße des schroffen Berges Hohenstein und der gleichnamigen Festung liegt die Residenzstadt des Vogtes der Mark. Am süd-östlichen Stadtrand befindet sich ein großer Gutshof, Sitz des Junkers Davide von Hohenstein. Unter seiner Aufsicht wurde die Festung restauriert bis 1018 BF.

Feste Hohenstein An der Reichsstraße, die mitten durch die Stadt führt, befinden sich 2 Gasthäuser. Im "Zollhof" kann man in sauberen Betten und Heulagern übernachten, im einfachen "Travias Dank" halten sich vornehmlich Einheimische auf.

Hier in Hohenstein findet auch der Pferdemarkt des fürstlichen Gestütes statt; der Füllenmarkt am 20. Travia und der Einjährigenmarkt am 20. Phex. Die Tiere, die nicht von den Einkäufern der Beilunker Boten erworben werden, finden hier ihre Abnehmer. So kann man schon für 80 Dukaten ein passables einjähriges Pferd aus dem fürstlichen Gestüt erwerben.

Auf dem Wochenmarkt findet man zuweilen auch Vertreter der Elfensippen, die sich entlang der Natter angesiedelt haben. Sie tauschen und verkaufen hier Bausch und Handarbeiten (allerdings keine Bögen - die gibt es offiziell nur in der fürstlichen Langbognerei in Rommilys für solche zu kaufen, die dazu berechtigt sind).

Etwas außerhalb, an der Abzweigung der Reichsstraße, steht die Zollstation. Hier müssen Fahrensleute und Händler, die von Hartenstein oder Perricum kommen, Grenz- bzw. Brückenzoll entrichten. Ersterer beträgt 10 % des mitgeführten Warenwertes, letzterer 1 Heller pro Bein und 5 Heller pro Rad. Nicht zuletzt achten die hier stationierten Zollbüttel auf die Einhaltung darpatischen Rechts. Für jeden Spann, den eine Waffe mißt, gilt es einen Kreuzer Waffenzoll zu zahlen. Zudem kann so auch gleich überprüft werden, ob der Reisende wider das Waffentrageverbot verstößt, wiewohl nur selten ein Verstoß geahndet werden muß, gelten doch in Garetien ähnliche Verordnungen, so daß die Einhaltung des Gesetzes auf der Reise gewiß schon mehrfach überprüft worden sind.

Nach dem Abschluss der Wiederaufbauarbeiten an der Feste Hohenstein verlegte der Vogt seinen Sitz wieder von Ebnet zurück nach Hohenstein.

Seit 1022 Hal werden auf der Feste vor allem Rekruten für das fürstliche Heer ausgebildet.

   Ansicht der Feste Hohenstein                           Weitere Ansicht der Feste


Niederberg

120 E (50% Elfen)

Das bemerkenswerteste an diesem Ort am Zusammenfluß von Natter und Darpat sind die Elfen, die sich dort niedegelassen haben.

Viele Angehörige der Auelfensippe arbeiten für die fürstlich-darpatische Langbognerei (weshalb sie auch an Durchreisende keine Bögen verkaufen). Die menschliche Bevölkerung besteht fast ausschließlich aus freien Bauern, die gute Geschäfte auf dem Markt von Rommilys und Hohenstein machen. Neben den Bauern leben hier noch eine Schmiedin und ein Seiler.


Darpadingen

100 E

Tempel: Efferd (liegt außerhalb des Ortes am Fuß des Wasserfalls)

Bauern und Fischer leben hier zwischen der großen Stadt und dem Wasserfall. Die Fischer müssen hohe Pacht für das Recht zahlen, hier nach den fetten Lachsen und anderen Edelfischen zu fischen. Zwei Wassermühlen des Markvogtes stehen nahe dem Dorf an einem Einschnitt im felsigen Ufer. Im Frühjahr während des alljährlichen Hochwassers, verlassen die Müller ihre flutbedrohten Arbeitsstätten und ziehen für diese Zeit ins Dorf.

Der Efferdtempel Darpadingens zählt zu einem der bedeutenderen Heiligtümer des Efferdkultes, wacht er doch über eines der größten Efferdwunder - die Ochsenwasserfälle.


Neuschwanen

100 E

Ein noch junger Ort. Vor 60 Jahren siedelten hier nur einige wenige Bauern in armseligen Katen, doch seit Fürst Helmbrecht hier ein Lustschloß errichten ließ, ist der Ort stetig gewachsen. Neben leibeigenen Bauernfamilien leben hier auch einige unfreie Muschelfischer.


Fischerdorf

220 E

Tempel: Travia, Efferd

Der Name verrät es, hier siedeln fast ausschließlich Fischer. Wiewohl freie Frauen und Männer, müssen die Fischer dem Markvogt eine Pacht für das Fischereiprivileg zahlen.

Südlich des Ortes schlug in jedem Spätherbst bis zum Jahr 1020 BF eine große Norbardensippe ihr Lager auf, um hier zu überwintern.

Die Einheimischen und die Fahrensleute lebten in friedvoller Eintracht, es kam fast nie zu Zusammenstößen.

Nach 1021 tauchte die Sippe nicht mehr auf. Es wird vermutet, dass sie den Wirren der Zeit zum Opfer fiel. 

Die Gastwirtschaft des ehemaligen Fischers Millsiepen bietet nur notdürftige Übernachtungsmöglichkeiten.


Schwanen

460 E

Tempel: Efferd, Peraine

Neben Flußschiffern, Fischern und Flößern sind hier auch viele Handwerker und freie Bauern anzutreffen.

Schwanen ist Sitz der fürstlichen Werft, um die sich entsprechendes Handwerk angesiedelt hat. Das zum Schiffsbau benötigte Holz wird von Flößern aus Dettenhofen herbeigeschafft.

Zwei Gasthäuser gibt es am Ort. Das "Ochstan" gehört dem Markvogt, der es an einen ehemaligen Weibel seiner Truppen verpachtet hat."Die Goldene Gans" läßt auf fürstliche und travuiagefällige Gastung schließen, und tatsächlich wartet das Haus auf Adelige und wohlhabende Händler, die die Uferstraße bereisen.

Zum Wochenmarkt kommen Händler und Fischer von rings um den See, da Schwanen einer der wenigen Häfen am See mit Marktrecht ist. Hier kaufen auch Händler aus Rommilys ihren Fisch für den Markt in der Hauptstadt.


Schwarzthann

150 E

Tempel: Peraineschrein

Hier hatte der Junker Boronian von Rabenmund seinen Sitz, er fiel 1020 BF in den Kriegen gegen Borbarad. Die Fürstin hat 1022 Vulvanja von Rabenmund j.H. zur Junkerin von Schwarzthann ernannt, doch da diese Offizierin der fürstlichen Truppen ist, lässt sie sich nur selten in dem Ort sehen.

Auf dem verwaisten Gutshof leben 60 Leibeigene. Bewirtschaftet wird der Hof von einem freien Bauern.

Im Dorf gibt es desweiteren einen Heiler, der in einem einstmals respektablen Haus lebt. Doch vom ehemaligen Glanz ist nichts übriggeblieben. Dorint Gönnerknecht macht einen heruntergekommenen, erbärmlichen Eindruck. Er verlor im Jahr 17 Hal seine Frau und 3 Kinder, die an einer rätselhaften Krankheit starben, aller Kunst des Heilers zum Trotz, ein Verlust, den der Mann nie verwunden hat. Doch versteht er sich sehr gut auf sein Handwerk. Für seine Behandlungen verlangt er kein Geld, im Austausch wird er von den Einheimischen mit Lebensmitteln versorgt. Im EFF 1018 BF gab es einiges Aufsehen, als die Gemahlin des Vogtes mit einem Magus nach Schwarzthann kam und den Heiler längere Zeit verhörte. Einige wollen wissen, daß es sich bei dem Heiler in Wirklichkeit um einen finsteren Druiden handelt, andere behaupten, er sei das schwarze Schaf einer Adelsfamilie, da er so gebildet sei, wieder andere wissen zu berichten, er sei ein finsterer Magus. Was die Leute auch erzählen, wenn sie krank sind gehen sie doch zu ihm, da er sie für Götterlohn und milde Gaben bislang immer gut versorgt hat.


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