Geschichte der Baronie Dergelsmund
| 1851 v.H.
Erste Ansiedlung in Dergelsmund
1594 v.H. Gründung Wehrheims
1557 v.H. Beginn der Dunklen Zeiten
1524 v.H. Königin Svelinya
1487 v.H. Wiederaufbau von Dergelsmund
994 v. H. Kloster St.Praiodan erbaut
658 v.H. Zeit der Priesterkaiser
403 v. H. letzter Bregelsaum-Baron wird vertrieben
391 v. Hal Mervan wird erster Rabenmund-Baron
223 v.H. Innocensier-Kloster gegründet
25 Hal Ludeger Baron zu Dergelsmund
|
Geflüchtete Leibeigene aus dem heutigen Garetien gründen in der Nähe des heutigen Perz ein Dorf. Ständige Kämpfe mit Orks beenden den Versuch der Besiedelung schon wenige Götterläufe später. Erst mit dem Erstarken des Königreiches Rommilyser Mark wird an der Nordgrenze eine Garnison errichtet, in deren Schatten die spätere Stadt Nail entsteht. Eine erste Blüte erreicht das Land mit der Gründung Wehrheims durch Kaiser Fran-Horas. Die Garnison in Nail wird aufgelöst, was zunächst für Unmut sorgt, doch die Truppen in Wehrheim benötigen Nahrungsmittel und andere Güter, die Geschäfte laufen glänzend. Mit Beginn der dunklen Zeiten scheint alles verloren. Nur unter den mächtigen Mauern Wehrheims bleiben Reste menschlicher Zivilisation bestehen, der Rest der Bewohner verliert Hab und Gut und allzu oft auch das Leben. Mit Königin Svelinya beginnt für Dergelsmund eine neue Blüte. Einzelne Siedler wagen sich zurück, eine Garnison sichert nach der Niederwerfung des rebellischen Wehrheims das Land. Neue Dörfer und Weiler entstehen, Isegrain, der jüngste Sohn der Königin, wird Markvogt. Im Jahre 1501 v. Hal schickt ihn seine Mutter nach Norden, das Ende der Welt zu finden, wo er einige Jahre später Baliho gründet. Nail wird wieder aufgebaut, Hundshof; Kaiserhain und Dergelheim entstehen. Als erster Baron wird Tynbald von Bregelsaum erwähnt. Unter seiner Ägide wird die spätere Burg Corvinsruh (damals noch Burg Dergelwacht) fertiggestellt, die über dem Dorf Perz errichtet wurde. In dieser Zeit entsteht auch ein Kloster zur Verehrung der vergöttlichten Hela-Horas nahe Kaiserhain, das spätere Reichskloster St. Praiodan. Das fruchtbare Land und die fetten Weiden locken immer mehr Siedler nach Dergelsmund. Das Land gedeiht und wird bald ein Spielball der Mächtigen. Verschiedene Adelsfamilien werfen begehrliche Blicke auf das Lehen, denn die Baronie ist die Reichste im ganzen Fürstentum. Doch die Bregelsaums sind durchaus kaisertreu und selbst die Zeit der Priesterkaiser übersteht die Familie hier ohne nennenswerte Probleme, dank der Äbte des St. Praiodan-Klosters, die stets Bregelsaums sind. Die Steuern (als Gottesdank) werden jedoch verdreifacht, das Volk murrt. Die Befreiung erfolgt nach dem Erscheinen Rohals: Die Bauern erheben sich und töten den Baron, der Abt des Klosters kann entfliehen. Nach einigem internen Ringen wird Baldos von Tyrburg neuer Baron, ein bis dahin unbeschriebenes Blatt. Seine Familie beherrscht das Lehen bis 393 v.H., als der letzte Vertreter bei der Schlacht auf den Blutfeldern stirbt. Es gelingt den Bregelsaums das Dorf Dergelheim zu halten, die Familie stellt den Junker von Dergelsheim. Mit der Belehnung Mervans mit der Grafschaft Wehrheim beginnt die bis heute andauernde Hoheit der Rabenmunds über die Baronie. Berühmtester Baron ist Randolph von Rabenmund, später Kanzler des Neuen Reiches und erster Fürst Darpatiens. Wann immer es ihm möglich ist, weilt er in Dergelsmund. Dort errichtet er das Lustschlößchen Randolphshall mit dem Dorf Auenhag (nach seinem Tode zu seinen Ehren in Port Randolph umbenannt). Außerdem gestattet er dem Orden der Innocensier, ein Kloster nahe Dergelheim zu errichten und verfügt eine großzügige Stiftung an die fromme Gemeinschaft. Die Bregelsaums gehen ihres Junkertitel zu Dergelheim durch juristische Kniffe verlustig, ein weiterer Punkt in der Chronik der Fehde zwischen den Familien Bregelsaum und Rabenmund. Randolph begründet die Tradition, daß der jeweilige Fürst Darpatiens ebenfalls Baron zu Dergelsmund ist. Gebrochen wird damit erst nach der Ursupation des Kaiserthrones durch Answin. Die neue Fürstin Irmegunde von Rabenmund ernennt deshalb nach einigen Bedenken ihren Cousin Ludeger, einen ihrer loyalsten Getreuen, 25 Hal zum Baron von Dergelsmund, um damit ein Zeichen zu setzen, gleichzeitig aber einen gewissen Einfluß auf diese wichtige und reiche Baronie zu behalten.
|