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FAQ Vers. 1.5 zum Thorwal-Briefspiel mit inhaltlichen Grundlagen und neuen Vorgaben zum Spiel in Thorwal
Schiffswerft
Infos vom Thorwal-Briefspiel
Swafnir zum Gruße,
nachdem es in den letzten Monaten etwas ruhiger war, hat sich nun wieder einiges getan.
Die Spieler haben beschlossen, die Begrenzung auf 50 Mitspieler aufzuheben und gleichzeitig ein Gremium gewählt, das für Ausschlüsse aus dem Briefspiel zuständig ist und Neuaufnahmen regeln soll. Da das Briefspiel von aktiven Mitspielern lebt, soll nicht einfach jeder aufgenommen werden. Interessenten müssen sich beim Gremium um die Aufnahme bewerben. Die Kriterien für die Aufnahme werden demnächst im FAQ (das bereits den bisher beschlossenen Gegebenheiten angepaßt wurde) bekannt gegeben. Das FAQ ist wie gehabt über www.thorwal.de bzw. www.thorwal-standard.de/thorwal.htm zu beziehen.
Inzwischen haben Andree Hachmann, Thomas Römer, Paddy und ich einen groben P lan für den Fortgang und Ende des Thorwal-Horas-Konflikts erarbeitet.
Im Januar 2002 bin ich als Koordinator des Briefspiels zurückgetreten. Diese Funktion hat Jens-Arne Klingsöhr aus Hannover übernommen: jarne@htp-tel.de, Nelkenstr. 20, 30167 Hannover.
Viel Spaß weiterhin.
Euer Ragnar
TS 15
Schiffswerft
Infos vom Thorwal-Briefspiel
Swafnir mit Euch !
Wir haben im Januar eine Rückmeldeaktion durchgeführt und im Februar einige neue Mitglieder aufgenommen, so daß wir jetzt wieder 50 Spieler im Briefspiel haben. Die nächste Karteibereinigung findet im Herbst statt.
Johannes Beier hat mit der Thorwal Standarte einen Online-Newsletter gestartet, in dem es monatlich irdische Neuigkeiten zum Briefspiel und zu Thorwal gibt, aber auch aventurische Berichte und Geschichten, die aus unterschiedlichen Gründen (meist aus Platzgründen) keinen Eingang in den TS finden. Interessenten (auch außerhalb des Briefspiels) können den Newsletter bei johannes-beier@gmx.de abonnieren.
Das FAQ ist leicht überarbeitet worden. Die neue Version gibt‘s bei thorwal.de und auf der TS-Site.
Die Hetrolle hat ein neues Gesicht und entspricht nun der Struktur des Adelskalendarium des Mittelreichs. Die Pflege hat dankenswerterweise Johannes übernommen, er hat bei thorwal.de auch eine abgespeckte Onlineversion bereitgestellt.
Michelles Konzept zur neuen Beschreibung der Runajasko nimmt Gestalt an. Zum TS 16 wird die neue Beschreibung fertig sein.
Die Koordination des Konflikts Thorwal-Horasreich ist zwischen mir und Andree Hachmann verbessert worden. Wir werden uns künftig eng abstimmen, was weitere Aktionen in diesem Konflikt angeht.
Auswirkungen des Krieges:
Da mehr als 600 Streiter ins Güldenland ziehen und angesichts der sonstigen Verluste, die der Krieg bislang mit sich gebracht hat sowie der zu leistenden Aufbauarbeiten in vielen Gegenden des Landes (Stadt Thorwal, Schleppstelle, Stadt Prem, Sicherung Südfront, Patrouillendienst, Aufbau der Wehranlage in Hjalsvidra, Aufbau der Werft und des Kriegshafens in Hoijanger, Aufbau der Wehranlage in Enskar, Südmeer-Aktion,...) dürften viele Kräfte gebunden sein, so daß jedem aventurisch klar sein sollte, daß von offenen Kriegshandlungen gegen das LF, sei es in Form eines Landungsangriffes oder in Form einer weiteren Seeschlacht, derzeit abgesehen werden muß.
Weitere Auswirkungen schlagen sich auf der Handelsseite nieder: Export und Import sind stark rückläufig. Es zeigt sich, wie wichtig das LF als Handelspartner war. An der gesamten Küste stehen derzeit nur noch Havena und einige albernische Dörfer zur Verfügung, außerdem Brabak. Im Norden ist es sehr gefährlich und außer Riva ist da auch nicht viel. Hier ist es aber nicht nur wegen des Eisreiches gefährlich, außerdem werden vermehrt horasische Schiffe mit Glücksrittern gesichtet, die wohl Jagd auf thorwalsche Schiffe machen und die HPNC Schiffe schützen, die den Verkehr zum HPNC Kontor in Riva aufrechterhalten. Das Perlenmeer ist ja seit ein paar Jahren kaum noch befahrbar, womit auch der Bornlandhandel,vom Überlandhandel abgesehen, ziemlich zusammengebrochen ist. Dies sollte bei künftigen Aktivitäten berücksichtigt werden.
Euer Ragnar
TS 14
Schiffswerft
Infos vom Thorwal-Briefspiel
| Swafnir zum Gruße, liebe Thorwal-Briefspieler!
Draußen wird es langsam Herbst, die Blätter werden braun und fallen von den Ästen, und auf dem Campus der Bonner Universität sammeln sich viele Erstsemestler, die aufgeregt darauf warten, wie es ist, ein Student zu sein. Und einer unter diesen werde bald ich selbst sein, wobei ich weiterhin arbeiten werde, um mir mein Informatikstudium zu finanzieren. Leider bleibt mir nun nicht mehr die Zeit, mich so als Leiter des Thorwal-Briefspieles um selbiges zu kümmern, daß alles so läuft, wie es laufen sollte. Gerade in der jüngsten Vergangenheit konnte ich mich aufgrund einiger privater Dinge wie z.B. meinem Umzug nicht so um eure Angelegenheiten kümmern, wie ich das gerne gewollt hätte. Da ich jedoch selber den Anspruch an mich stelle, eine Sache entweder ganz oder gar nicht zu machen, muß ich daher die Leitung des Thorwal-Briefspieles abgeben.
Es hat zwar in den letzten Wochen einige Schwierigkeiten bei einigen Spieleraktionen gegeben wie z.B das Streichen der Skardan-Aktion, aber, um es an dieser Stelle zu betonen: Diese Dinge sind nicht der Grund für meine Entscheidung, sondern einzig und allein die Tatsache, daß ich in der nächsten Zukunft aufgrund meines Studiums bei gleichzeitiger Halbtagsstelle als Programmierer einfach keine Zeit mehr finden werde, den thorwalschen Belangen die Aufmerksamkeit zu kommen zu lassen, die sie verdienen. Denn gerade jetzt steht Thorwal an seinem Scheideweg; im Konflikt mit Nostria und den Horasiern, aber auch durch interne Probleme unter den Hetleuten aufgrund Trondes Handeln, wird sich zeigen müssen, ob durch den hohen Druck die thorwalsche Gesellschaft zerbricht oder aus ihr ein Diamant wird.
Wie geht es nun irdisch weiter? Ich habe mit Ragnar gesprochen, und er übernimmt ab sofort die Leitung des Briefspieles als erster Ansprechpartner, wobei Torben Leutenantsmeyer und Volkmar Rösner in ihrer neuen Eigenschaft als Redakteure für den Thorwal-Teil im TS ihn sicherlich genauso entlasten werden, wie sie das in der Vergangenheit auch für mich getan haben. Ich werde Ragnar über den letzten Stand aller Spieleraktionen informieren, so daß er auf dem Laufenden ist und die Dinge weiterführen kann. Auch Artikel- und Szenariovorschläge gehen an ihn. Ich selber bin natürlich nicht aus der Welt. Als eine Art “Creative Consultant” stehe ich Ragnar in Zukunft zur Verfügung, und selbstverständlich werde ich dieAbsprachen, die im Moment noch offen sind, wie mit den Horas-Kanzlern oder den Alberniern zu einem Abschluß bringen. In diesem Sinne hoffe ich, daß ihr weiterhin Spaß daran haben werdet, einen Hetmann/ eine Hetfrau hier im Thorwal-Briefspiel zu verkörpern, denn wir wissen ja: Letztendlich ist es egal, wer die Ottajasko anführt, Hauptsache, das Bier fließt. ENERGIE, BEI SWAFNIR! Paddy Fritz
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Paddy heißt jetzt Ragnar, sonst ändert sich nix!
Wie Ihr bei Paddy lesen konntet, haben wir die Rollen getauscht. Ab jetzt steht Paddy in der zweiten Reihe und berät mich bei meinem Job in der ersten Reihe. Ihr könnt aber davon ausgehen, daß sich für Euch kaum etwas ändern wird. Wir sprechen uns weiter ab und ich hoffe, Eure Anliegen möglichst immer zeitnah beantworten zu können. Solltet Ihr einmal länger als zwei Wochen nichts von mir hören, fragt bitte nach und geht nicht davon aus, daß Ihr in Ungnade gefallen seid. ;-) Die Auseinandersetzungen mit dem Horasreich werden künftig zwischen mir und dem Liebfelder Kanzler Andree Hachmann koordniert. Ich hoffe, daß künftig so von der horasischen Seite mehr Input kommt.
Folgende "Unterkoordinatoren" gibt es bis jetzt, an die Ihr Euch bei Bedarf wenden könnt: Aufbau Stadt Thorwal, Aktion Freies Kendrar: Volkmar Rösner Olportsteine: Torben Leutenantsmeyer Magie in Thorwal: Michelle Schwefel Im TS 13 vermeldete Paddy, daß wir die uns selbst gesetzte Grenze von 50 Briefspielern erreicht haben. Inzwischen sind ein paar Spieler wieder ausgestiegen. Aber auch durch Karteibereinigung wird immer wieder Platz geschaffen, deshalb können Interessenten sich jederzeit bei mir melden. Ich setze sie entweder auf eine Warteliste oder vermittel sie an eine/n Mitspieler/in, mit dem/der man sich zusammenschließen könnte. Thorwal goes Güldenland Das Abenteuer "Reise zum Horizont" ist mittlerweile erschienen. Leider mußten sich die Autoren aus Platzgründen auf die Expeditionen der Alanfaner und Horasier beschränken; das ursprünglich geplante Kurzszenario zur Überfahrt der Thorwaler geriet leider ins Hintertreffen. Wir planen in enger Abstimmung mit Thomas Römer eine Kampagne, die Euch in die Lage versetzen soll, an diesem Ereignis teilzuhaben. Ich hoffe, daß sich unsere Pläne, in die Tat umsetzen lassen werden. Inzwischen gibt es ein FAQ zum Thorwal Briefspiel, das nicht nur organisatorisches zum Briefspiel enthält, sondern ebenso inhaltliche Festlegungen für die Zukunft Thorwals als Grundlage für das Spiel in Thorwal. Das FAQ gibt es auf der Homepage. Abschließend möchte ich Euch dringend darauf hinweisen, daß ich auch für Kritik empfänglich bin. Wenn Euch eine Entscheidung von mir nicht paßt, sagt mir Bescheid, ich werde sie dann ggf. überdenken. ;-) Weiterhin viel Spaß! Ragnar Schwefel |
Schiffswerft
Infos vom Thorwal-Briefspiel
Ein Flammenmeer, wohin auch das Auge blickt. Menschen schreien laut auf vor Qual, werden beim lebendigen Leibe verbrannt. Andere sind verzweifelt bemüht, ihre Angehörigen aus brennenden Häusern zu ziehen. Und im Licht des Infernos auf den westlichen Klippen stehen zwei Gestalten, kurzhaarig die eine, langhaarig die andere. Ihre Worte sind kaum zu verstehen, so laut lärmen die Entsetzensschreie vom Bodir und vom Winterhafen her. “Paddy, es ist vollbracht. Wir haben es geschafft!” “Und wie geschickt, Ragnar! Wir haben Thorwal angezündet und es den Horasiern in die Schuhe geschoben. Oh Göttliches Feuer, oh Göttliche Macht!” Und bei den letzten Worten hat der Langhaarige eine Laute hervorgeholt und entlockt unter rhythmischen Kopfbewegungen schreckliche Mißtöne aus dem Instrument, während unter den beiden die Stadt Thorwal zur Hälfte zu Asche verwandelt wird...
Sicherlich hat der eine oder andere sich etwas anderes darunter vorgestellt, als es vor ca. eineinhalb Jahren hieß, ein neues Briefspiel soll die thorwalschen Gefilde aus ihrem Dörnröschenschlaf reißen. Vorher hatten die Thorwaler Kendrar den Nostriern abgenommen und ein Jarltum um Enqui gegründet; und nun brennt halb Thorwal ab, die Nostrier kriegen Kendrar zurück und die Horasier machen sich im Norden breit und annektieren thorwalsche Inseln. Wie kam es denn dazu bzw. wer ist denn der “Schuldige”, der sich Kaiser Nero zum Vorbild genommen hat?
Während meines ersten Thorwal-Workshops zusammen mit Ragnar auf dem Fantasy Spielfest Rothenburg / OdT im Juli 1999, in der nach einer möglichen Zukunft gefragt wurde, meldete sich ein Teilnehmer zu Wort und meinte, wenn man wolle, daß aus Thorwal so etwas wie ein Staat werden sollte, dann bräuchten die Thorwaler ein für sie einschneidendes Ereignis (eventuell mit den Horasiern) ähnlich “Pearl Harbor”, damit sie einen Grund haben, um enger zusammen zu rücken. Gleichzeitig bräuchte man aber einen Grund für die Handlungsweise der Horasier. Mit diesen Ideen und nach Absprache mit der Redaktion hatten wir ein Grundgerüst stehen, allerdings fehlte da noch die Motivation der Horasier. Zu diesem Zeitpunkt erhielten wir den Wunsch einiger Spieler, eine Einkaufsfahrt in den Süden zu starten und dabei eventuell auch zu plündern. Nach weiteren Absprachen auf der Spiel‘99 in Essen entstanden dann so der Raub von Rahjakelch und Horasprinz sowie der von Spielern ausgestaltete Überfall auf Drôl, die beide den Boden für den Angriff der Horasier auf thorwalschem Gebiet bereiteten (der im übrigen ursprünglich ohne Feuersbrunst stattfinden sollte).
Als dann Mitte Februar 2000 die Nachricht von der Feuerattacke den Thorwal-Briefspieler bekanntgegeben wurde (zufälligerweise konnte man kurz davor auf SAT1 den Angriff der Breen auf die Erde und das Sternenflotten-HQ beobachten), war es mit der thorwalschen Ruhe endgültig vorbei. Von fast allen Mitspielern bekam ich Feedback und Vorschläge, wie die Thorwaler denn auf die Ereignisse zu reagieren gedenken; zu Spitzenzeiten erhielt ich 20 Emails am Tag, was dazu führte, daß mein Provider meine Zugangsdaten zeitweilig gelöscht hatte (danke, T-Offline). Somit sind der Kampf um Kendrar, die zwei Tage von Thorwal, die Eroberung Gandars und nicht zuletzt die Schlacht vor Lassir teilweise bis vollständig von Spielern erdacht und verfaßt worden; und dieses ist auch mit dem Erscheinen des Aventurischen Boten 84 Teil des offiziellen Aventurien geworden. An dieser Stelle gebührt Dank ebenso Jörg Raddatz, Thomas Römer und Karl-Heinz Witzko für die gute Zusammenarbeit wie Volkmar Rösner, Christian Pachta, Jan P. Wagner und Torben Leutenantsmeyer für die Hilfe bei der briefspielinternen Koordination. Der meiste Dank gilt aber natürlich allen Spielerinnen und Spieler, die mit Enthusiasmus dieses Stück Aventurien mitgestaltet haben und den Thorwal-Teil dieses TS mit ihren Artikeln und Geschichten zum bisher umfangreichsten haben werden lassen.
DANKE!!!
Als unmittelbar nächstes Ereignis steht das Herbsthjalding 30 Hal an, dessen Verlauf auch im Briefspiel ausgespielt und im nächsten TS zu lesen sein wird; ebenso wird es thorwalsche Aktionen gegen die Horasier geben, doch welcher Gestalt diese sind und ob die Tronde nun die Hunde des Krieges entfesselt, wie viele nun fordern, soll aus Spannungsgründen natürlich noch nicht verraten werden.
Verraten werden darf allerdings, daß mittlerweile der 50.Spieler seine Ottajara in der Briefspiel-Ottajasko abgelegt hat und das Drachenschiff nun voll besetzt ist, d.h. zur Zeit nehmen wir aus organisatorischen Gründen leider keine neuen Spieler mehr auf. Doch alle nun enttäuschten Seelen kann ich versichern, daß wir hier informieren werden, wenn die Möglichkeit an einer Teilnahme wieder gegeben ist.
Patrick “Paddy” Fritz
TS 12
Schiffswerft
Infos vom Thorwal-Briefspiel
Es gibt einen Film über eine Heavy-Metal-Band, die unbedingt berühmt werden will, doch da ihre Musik kaum gehört wird, sieht es sehr schlecht für sie aus. Deshalb fassen sie den Entschluß, einen Radiosender zu überfallen, die Diskjockeys als Geiseln zu nehmen und dadurch zu erzwingen, daß ihr Demo-Tape über den Äther geht. Die Jugend der Stadt versammelt sich vor dem Sendergebäude, um per Demonstration die Senderverantwortlichen dazu zu bringen, den Wunsch der Band zu erfüllen. Dieses droht zu scheitern, als nach einen internen Streit zwischen den Bandmitgliedern der Sänger vor dem versammelten Publikum als ehemaliger Mitarbeiter einer Schülerzeitung geoutet wird, was natürlich mit dem “coolen” Ruf eines Rockmusiker im Widerspruch steht. Nach einigen Sekunden peinlicher Stille ergreift einer der Demonstranten das Wort und ruft: “Na und? Ich habe früher ‚Dungeons and Dragons‘ gespielt!” Soweit die Worte von Lemmy Killmister (Motörhead) aus dem Film “Airheads”.
Auch im Thorwal-Briefspiel konnte ich in den vergangenen Monaten erleben, wie Spieler, teilweise auch welche aus dem offiziellen mittelreichischen Briefspiel, mich ansprachen oder anschrieben: “Hey, einer meiner ersten Charaktere am Tisch war ein Thorwaler und ich habe von damals noch eine Beschreibung seiner Otta. Könnte man die nicht mit in die Hetrolle aufnehmen?” Aber sicher doch. Es ist schön zu sehen, dass es scheinbar eine heimliche Bewunderung der thorwalschen Lande und seiner Leute gibt, was zeigt, daß wir uns wohl auf dem richtigen Weg befinden, Thorwal mehr zu beleben. Dieses haben auch die Workshops zur Zukunft Thorwals und dem Briefspiel auf dem Fantasy Spielfest in Rothenburg und dem RatCon 4 in Dortmund angedeutet.
Die Briefspiel-Ottajasko zählt zur Zeit 41 Besatzungsmitglieder, die ihre Ottarja abgelegt haben und sich fast gleichmässig über Thorwal verteilt haben. Nach wie vor haben wir einen deutlichen Magel an Dörfern und Sippen, was wohl hauptsächlich an dem Spielerbild liegt, das Thorwaler nur an der Küste oder auf ihrem Drachen leben, doch da die letzten Beschreibungen von Dörfern handelten, bin ich zuversichtlich, daß sich die Zahlen ausgleichen werden. Die erste von Spielleitung angegestossene Aktion, das Frühlingshjalding im Phex, startete mit einem Monat Verzögerung, aber dennoch konnte ich mich über sehr rege Beteiligung freuen. Selbst die “Neuzugänge”, die kurz nach der Abstimmung dazugestoßen sind, haben die Reden ihrer Hetleute an die Mailingliste geschickt. Auch die Enquikrise aus dem letzten TS und die momentane “Einkaufsfahrt” sind Entwicklungen, die von Spielern angestoßen und/oder mitgestaltet wurden. Letztere Aktion wird einen etwas größeren Rahmen einnehmen und dient sozusagen als erste “Feuerprobe” für unsere Ideen, Thorwal für den Rest Aventuriens wieder interessanter zu machen. Wir wollen nicht hoffen, daß später einmal jemand sich peinlich berührt fühlt, wenn er erzählt: ”Na und? Ich habe früher einen Hetmann im Thorwal-Briefspiel gespielt!”
Patrick “Paddy” Fritz
TS 10
Infos vom Thorwal-Briefspiel
So wie Foggwulf, der legendäre Held , auch nicht nur einen Tag für die Umrundung Aventuriens benötigte, braucht auch das Projekt “Thorwal-Briefspiel” mehrere Tage, um sich aus den niedrigen Gewässern zu lösen, um dann, so Swafnir will, als stolzes Drachenschiff über die Meere zu kreuzen. Für mich ist es auch “kaltes Wasser”, in das ich mich geworfen habe, als ich Ragnars Angebot, mit ihm die Politik Thorwals ein wenig näher zu beleuchten, angenommen habe.
Nach dem Aufruf im TS 9 haben sich 12 Leute gefunden, die auch Interesse am “Ottaversenken” wie ich haben; eine “Hetrolle” ähnlich dem allseits bekannten mittelreichischem Adelsscaldendarium wird den Spielern mit Erscheinen dieses TS‘ vorliegen; auch an einer Homepage wird eifrig gebastelt. Via Mailingliste wurden die ersten Otta- und Personenbeschreibungen über den Datenlimbus gejagt, und so langsam bekommt die “Briefspiel”-Otta Wind in ihre Segel, Z:B. durch das Organisieren einer “Einkaufsfahrt” in die Drôler Gegend. Und der Auskuck meldet auch schon ein weiteres Ereignis: Das Frühjahrshjalding von 29 Hal soll ebenfalls in Briefform stattfinden, worüber der TS natürlich berichten wird.
Dies sollte auch ein kleiner Köder für weitere Spielerinnen und Spieler sein, die ebenfalls als Ottajasko, Dorf oder Sippe am Projekt teilnehmen wollen. Es gibt noch viele Plätze auf der Karte für euch. Zwar liefen bisher die meisten Aktionen per Datenlimbus, aber der gute alte Brief per Bote tut es selbstverständlich immer noch. So wünsche ich Swafnir und Efferds Segen für die “Briefspiel”-Otta. Möge sie lange in Dienst bleiben! Das wohl!
Im Vogelsang 18, 50181 Bedburg
TS 9
Aufruf zum Thorwal-Briefrollenspiel
“Wenn unser Hetmann sagt: ‘
Wir raufen’, dann raufen wir
Wenn unser Hetmann sagt: ‘
Wir saufen’, dann saufen wir
Wenn unser Hetmann sagt: ‘
Wir saufen ab’, dann wählen wir ihn ab”
Kapitän Friedtjof Thorbranntson, “Wogenbrecher”-Otta
Viele Spötter behaupten, die Begriffe “Thorwal” und “Politik” harmonieren ebenso gut zusammen wie “Feuer” und “Wasser” oder “Rohal” und “Borbarad”. Daß diese Vergleiche reines Seemannsgarn sind, soll nun endlich auch durch Taten bewiesen werden.
Alle jene, die Zeit und Lust verspüren, eine Otta oder eine Sippe mit aventurischem Leben zu füllen, haben nun die Gelegenheit, sich diesen Wunsch zu erfüllen.
Der “Thorwal Standard” wird dabei die neusten Geschichten und Entwicklungen aus den Landen um Thorwal, Prem, Waskir und Olport mittels Artikel begleiten.
Falls auch Du zu denen gehörst, die in Kaperfahrten nicht bloß einen willkürlichen Akt der Piraterie und persönliche Bereicherung sehen, sondern ein Verfahren, das das Überleben der eigenen Besatzung und deren Familien sichert, dann melde dich doch einfach mit der Angabe, ob Du eine Otta, ein Dorf oder eine Sippe übernehmen willst, und den dazugehörigen Vorstellungen, falls du schon welche hast, an: