Wahrer Bote
PER 10Answin
Das Motto des Mondes:
Und kommt auch ein Dämonenheer,
SKM Answin treibt es vor sich her!
Menschenverderber Borbarad weiter auf dem Vormarsch
Scheinbar unaufhaltsam windet sich der unheilige Zug des finsteren Menschenverderbers Borbarad durch das Reich.Nach Ysilia fielen auch Altzoll und das darpatische Land zwischen Trollzacken und Perlenmeer.
Scheinbar erhalten Borbarads Truppen unbegrenzten Zulauf .
Die offiziellen Mittelreich'schen Stellen wollen uns glauben machen, daß dies alles nur Ketzer und Verräter seien.
Das kann ja wohl kaum sein! Haben denn in all den Jahren tausende von Ketzern unerkannt unter uns gelebt?
Welches Armutszeugnis für Geheimdienst und Inquisition.
Nein, andere Gründe müssen dafür verantwortlich sein, daß wackere Leute sich als Söldner unter dem Dämonenbanner verdingen oder Barone und sogar ein Fürst vom Reiche abfielen.
Was verschweigen uns Brins Schergen?
Die Aranien-Lüge!!!
Einmal mehr wird das Versagen des Kaiserlichen Hauses offenkundig: Durch die bevorstehende Krönung des Prinzen Arkos wird der Abfall Araniens vom Reich endgültig besiegelt!
Eine traurige Glanzleistung der Garether Popanze findet so ihren unrühmlichen Abschluß. Doch schämt sich der Garether Laffe ob des Versagens seiner Sippe?
Nein! Er zieht es lieber vor, einmal mehr den Namen unseres geliebten Kaisers (hoch!) in den Schmutz zu ziehen und die Schuld für den Abfall SKM Answin I. in die Schuhe zu schieben.
In ihrem geifernden Haß gehen die Vertrauten Brins sogar so weit, den verschollenen Ex-Kaiser Hal für ihre üble Propaganda zu mißbrauchen. Sie schrecken nicht davor zurück, Hal als so schwach darzustellen, daß er angeblich willenlos den Einflüsterungen Answin von Rabenmund folgte.
So behaupten diese illoyalen Schergen, daß es auf das Wirken SKM zurückzuführen sei, daß Hal den unglücklichen Schritt gemacht habe, sich zum Gott zu erklären. Auch die Düpierung Schwertkönig Raidris - Hal verweigerte ihm damals den Jergan-Orden, um ihn sich selbst an die Brust zu heften, wohl für Verdienste beim Inrah - soll laut dieser verräterischen Zungen auf das Konto SKM Answin gehen.
Gipfel der neuerlichen Verleumdungen und Krönung der Lügen aber ist die Behauptung, daß SKM Answin Fürstin Sybia den Weg zur Sezession geebnet habe
SKM Answin nahm die schrecklichen Lügen mit der Gelassenheit eines wahren Monarchen und Staatsmannes auf. Sein Kommentar: "Wäre Hanswurst Hal nur damals meinen Empfehlungen gefolgt, das Reich stünde heute glücklicher da."
Statt dessen wird die wirre und verantwortungslose "Politik" Hals durch seinen Sohn Brin weitergeführt, mit neuer Frische, wie man sagen könnte, wäre das Thema nicht zu schmerzlich, um darüber zu scherzen
Von außen bedroht und im inneren zerrissen, so präsentiert sich dem Beobachter das Reich im 7. Jahr der Brin'schen Regentschaft.
In beispielloser Manier schrumpft das Reich, und sogar zu einem Schandabkommen mit der Möchtegern-Horas ist man mittlerweile gezwungen.
Wie lange wird es noch dauern, bis das Banner der Liebfelder über Gareth weht?
Ihre Fürstliche Durchlaucht war exklusiv für den WB bereit, eine Stellungnahme zu den jüngsten Umsturzgerüchten in Aranien zu geben. Hier der originale Wortlaut ihrer Verlautbarung:
"Die Behauptung, Arkos werde zum König von Aranien gekrönt, ist eine üble Finte des Bethaniers, um Zwietracht zu säen.
Es steht außer Zweifel, daß Ihre Gnaden Eleanore die Befähigung hätte, unser Land zu regieren, doch ist es nicht möglich. Wie jede Aranierin und auch jeder Aranier weiß, kann sie ob ihrer Verpflichtung der Kirche gegenüber nicht die Regierungsgeschäfte führen. Es ist ein Grundsatz, daß kirchliche und weltliche Macht getrennt bleiben.
Doch braucht unser Land eine starke Frau, die es führt. Mit Bedauern mußte ich erfahren, daß meine Tochter Dimiona diese Aufgabe nicht übernehmen kann.
Daher habe ich beschlossen, daß Halima, die Tochter meiner geliebten Schwester Myriam, meine Nachfolgerin sein soll. Halima hat ihr organisatorisches Talent und ihre diplomatischen Fähigkeiten schon in der Fürstlich Aranischen Handelskompanie unter Beweis gestellt. Nun lernt sie unter meiner Anleitung die Kunst der Staatsführung. Ihre erste große Aufgabe werden die Verhandlungen mit Ihrer allertraviagefälligsten Durchlaucht, der Fürstin Irmegunde von Rabenmund zum Abschluß eines Beistands- und Freundschaftspaktes sein. Ich bin sicher, sie wird erfolgreich sein."
Eine Posse spielt sich zur Unzeit in Almada ab. Wird hier derzeit der nächste Abfall einer Reichsprovinz vorbereitet?
Auf dem letzten Kronrat stritten sie noch für einen überholten Landfrieden und jetzt besetzten die ragathischen Barone nicht nur die Baronie des Verräters von Schrotenstein, sondern gleich dazu kaiserliches Land.
Der Reichskanzler erteilte der Posse seine Absolution. Nach seinen eigenen Gesetzen müßten die aufrührerischen Barone wenigstens ein Auge und einen Arm verlieren, doch tut Hartuwal das was er immer tut: er lamentiert und verschließt die Augen.
Dabei entgeht ihm offensichtlich, daß sich derweil der nächste Adelige anschickt nach der Krone des Reiches zu greifen: Angeblich ist ein entfernter Verwandter des letzten eslamidischen Kaiser aufgetaucht, der über großen Einfluß auf das Volk zu verfügen scheint.
Doch während in Gareth Weltuntergangsstimmung herrscht und die führungslosen Denker sogar über das Ende des letzten Zeitalters debattieren , kann SKM Answin sich kaum der vielen Bittgesuche aus Adel und Volk erwehren, die ihn ungestüm zur Rückkehr zu bewegen versuchen.
Wann wird der Adel endlich in Gänze erkennen, welch Zauderer und Nichtsnutz sie regiert? SKM Answin ließ erklären, daß die Zeit für seine Rückkehr noch nicht gekommen sei. Doch wann erlöst Du endlich das Reich und führst es in das nächste Zeitalter, in das nur von Dir zu schaffende Güldene?
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Dexter Nemrod reißt Macht an sich
Seit Brin gemeinsam mit Herzog Waldemar in Tobrien gegen die schwarzen Horden kämpft, hat in Gareth nur noch einer das Sagen: Dexter Nemrod.
Und was früher bestensfalls einmal hinter vorgehaltener Hand gemunkelt wurde, wird nunmehr frech und unverfroren präsentiert. Der Laffe präsentiert sich offen als Bestimmer der Geschcike des Reiches. Doch lest selbst, was der Büttel mit Kaiserambitionen für Ungeheuerlichkeiten ausbrütet:
Wiewohl mehr und mehr Gerüchte aufkommen, daß in seiner KGIA nicht alles zum Besten bestellt ist (von Säuberungen ist die Rede), entwickelt sich Dexters Amtsstube zur Machtzentrale des Reiches. So soll der demnächst stattfindende Kronrat auch nicht von Königin Emer geleitet werden, sondern vom Reichsgeheimrat selbselbsten.
Daß da Stimmen laut werden, die sich wider diesen Bruch jeglicher von Praios' gegebener Gesetze auflehnen, muß nmicht wundern. Doch wie antwortet der ehrgeizige Dienstmann? Jeder sich gegenüber den herrschenden Reichsautoritäten kritisch äußernder Baron soll verhaftet und ggf. hingerichtet werden.
Edle des Reiches laßt Euch dies nicht gefallen. Was muß denn noch alles passieren, bis Ihr aufwacht und diese eitlen Popanze davonjagt.
Oh, Ihr Provinzherren, wollt Ihr Euch immer mehr hereinreden lassen und Eure ererbten Reiche zerteilen lassen?
Stolzer Recke Waldemar, was würden deine Vorfahren wohl dazu sagen, daß du mit Beifall hingenommen hast, daß der König einen Großteil deines Reiches abgespaltet hat?
Oh, Ihr Fürsten, wie lange wollt Ihr noch hinnehmen, daß der König Euch wie Marionetten behandelt, wo der König doch selbst nicht mehr als ein williges Spielzeug in den Händen Dexters ist?
Wem aber dient Dexter wirklich? Etwa Amene? Ist es nicht merkwürdig, daß das Reich zu diesem Schandfrieden gezwungen werden soll?
Ihr stolzen Söhne und Töchter Almadas, wollt Ihr zusehen, wie die Laffen das Reich Euch verschachert?
Baron wenn Dexter Euch fragt, ob Ihr den Frieden mit der selbsternannten Kaiserin Amene wollt:
Wehrt Euch! Steht auf! Sagt Nein!
Helme Haffax macht Brin naß!
Nachdem der Tattergreis Haffax uns schon mehrfach mit seinen Eskapaden zum Lachen brachte (der WB berichtete), wartet das Auslaufmodell im Marschallsrang nunmehr mit einer Anekdote auf, die vielmehr zum Weinen ist:
Das Schwert und Schild des Reiches (kann er das überhaupt noch alleine halten oder befinden sich deshalb stets diese zwei strammen Jünglinge an seiner Seite?) ist zum Dämonenmeister übergelaufen. Und, wie durch ein Wunder gelingt ihm, was ihm und allen seinen Vorgängern bislang verwehrt blieb: Boran zu nehmen und den maraskanischen Rebellen den entscheidenden Schlag zu versetzen. Die Insel ist für das Reich verloren.
Doch nicht nur Haffax und der Schrotensteiner sind zum Feind übergelaufen, ebenso ein Teil des tobrischen Adels.
Doch statt nach den wahren Hintergründen für diese Vorkommnisse zu suchen, bedient man sich einmal mehr der bequemen Ausrede: Die Answinisten waren es. So werden reichstreue Patrioten als Borbaradianer und Ketzer verleumdet, denen nichts ferner läge als mit dem Dämonenmeister zu paktieren.
Diese neuesten Lügen sind so greulich und abscheulich, daß wohl auch einige Leute im Umfeld Brins dies üble Spiel nicht länger mitmachen mochten und zu dem Schluß kamen, daß solche Lügen sich eher gegen den Verbreiter wenden, als gegen das verleumdete Opfer.
Jedenfalls wurde lange das Erscheinen der jüngsten Ausgabe des garether Aventurischen Boten verhindert. Jetzt jedoch hat sich einmal mehr Nemrod durchgesetzt, die Lügenpostille wird weiter erscheinen.
Nur zu, AB, wir werden nicht locker lassen, den Leuten den Blick für die Wahrheit zu öffnen!
Fakten, Fakten, Fakten - und immer an die Fürstin denken !
Bote lesen war gestern!
Rommilyser Landrufer
Gareth vertraulich
(neue ständige Rubrik des engen Freundes SKM Answins, der sich aus der Gefangenschaft Brins befreien konnte)
Kommentar von
Graf Paske von Roßhagen:
Werte Leserschaft,
Uns alle beschäftigt in diesen Tagen neben der B-Frage auch die Situation Araniens. Wart nicht auch Ihr überrascht, aus dem Kaiserpalast jene Worte zu vernehmen, die von Entspannung sprachen, von der Notwendigkeit, Aranien die Freiheit zu geben.
Nach all dem Schwachsinn, all der Unfähigkeit eine weise, eine richtige Entscheidung? Das sprichwörtliche blinde Huhn, das auch einmal ein Korn findet?
Ich konnte es kaum glauben. Und, nein, ich wurde in meiner Einschätzung nicht enttäuscht. Nur kurze Zeit später folgten die Meldungen von der geplanten Inthronisation Prinz Arkos'
Ich höre wohl nicht richtig: Prinz Arkos auf dem Arangenthron. Was aber ist mit den weiblichen Thronprätendentinnen, die laut aranischem Gesetz vor dem Prinzen in der Erbfolge kommen?
Der Zorn Fürstin Sybias über die Schandmeldung im AB ist leicht nachzuvollziehen.
Zumal, wenn man in den Hintergründen der Affäre wühlt!
Was aber ist geschehen: Nicht Vernunft hat den Reichbehüter dazu gebracht, Aranien die Freiheit (ohnedies ein rein formeller Akt) zuzugestehen, nein, vielmehr war dies ein ungeschickter Versuch der Garether, sich in die politischen Geschicke unseres Nachbarn einzumischen. So gibt selbst der AB zu, daß mittelreichische Adelige ihre Finger im Spiel hatten, die verdiente Fürstin zu entmachten und ihren Sohn auf den aranischen Thron zu hieven. Man hat wohl gehofft, auf diese Weise eine Marionette in Aranien zu etablieren, die nach mittelreichischer Pfeife tanzt.
Typisch nur die ungeschickte Art der Garether, ihre diffizilen Fallstricke, die doch eher armdicken Tauen gleichen. Und so konnte es nicht lange dauern, bis der Skandal aufgedeckt war.
Was aber bleibt: Die Verstimmung eines der wichtigsten Bündnispartner des Reiches im Kampf gegen B. und die Blamage vor den Augen der Welt.
Und die Frage, was uns wohl bitterer stimmen muß: daß es einigen dumpfen Hitzköpfen möglich war, unter den Augen des Reichsverhüters ihre krummen Ränke zu schmieden, ohne daß er (oder sein Büttel Nemrod) davon Kenntnis bekamen oder die Möglichkeit, daß es vielmehr höchste Stellen selbst waren, die hinter den unglaublichen Vorgängen stecken und ihr ungeschicktes Tun nunStrohmännern zuschieben wollen...
Armes Mittelreich!
Spendenaufruf
Der Krieg im Osten des Reiches fordert viele
Opfer.
Wir können nicht tatenlos zusehen.
Spendet an denWeißen Storch, die Hilfsorganisation für Verwundete und Versehrte.
Wir kümmern uns um die Hinterbliebenen und bilden Feldscher aus.
Der weiße Storch
Das Zeichen der Hoffnung!
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