Ausgabe BOR 9 Answin
Das Motto des Mondes:
Und sei das Böse auch noch so nah,
nicht bange sein, Answin ist für euch da!
An der Spitze seiner loyalen Truppen ließ unser geliebter Kaiser seinen Worten Taten folgen und schlug eine bedeutende Streitmacht der Orken inmitten der Orkschädelsteppe.
Die Schwarzpelze, die von Uigar Kai angeführt wurden, flohen in ihre "Hauptstadt" Khezzara, wo sie ihre Niederlage verkünden mußten. Dieser Sieg unseres allergnädigtsen Herrschers, war ursächlich für die Verbannung eines der drei ork'schen Herrscher aus der Orkenstadt.
Kaiserliche Späher, die den Zug der Schwarzpelze verfolgten, warnten die Thorwaler in Enqui, damit diese Uigar Kais Truppen den Rest geben mögen.
SKM Answin wünschte in einer Grußbotschaft dem Reichskommissar, seinem Sohn Wolfrat, in der Heldentrutz Rondras Segen bei der Vertreibung der letzten Orkenscharen.
Alle Warnungen und böse Omen verhallten ungehört: die dunklen Heerscharen besetzen fast ganz Tobrien und das Reichsheer erlitt eine vernichtende Niederlage.
Eine vermeidbare Niederlage, wie SKM Answin unter Tränen der Trauer über die vielen gefallenen Recken, kommentierte.
Schon seit 4 Götterläufen gab es sich verdichtende Anzeichen für eine Rückkehr des Dämonenmeisters. Doch Brin und seine Schergen nahmen sie nicht erst. Wo war der alte Mann aus Ulmenheim mit seinem Geheimdienst?
Da verleumdete der (falsche) Bote die treuen Anhänger SKM Answin, als Verräter und Wegbereiter des Bösen - gerade so wie man es gewohnt ist.
Schon ein Wunder, daß SKM Answin nach der Niederlage bei Eslamsbrück von den Offiziellen in Gareth nicht in einem Atemzug mit dem Verderber Borbarad genannt wurde. Für die Unfähigkeit der kaiserlichen Berater und Dexter Nemrods mußten hunderte tapfere Frauen und Männer des Reiches sterben.
Aber SKM Answin beweist auch in dieser schweren Stunde Größe:
Er bietet dem Reichsbehüter Brin einen Pakt an, die alte Feindschaft zu begraben und gleichberechtigt die Herrschaft über das Reich zu teilen, bis man das Böse in Menschengestalt gemeinsam vom Antlitz Deres vertrieben habe. Danach solle ein allgemeiner Landtag darüber entscheiden, wer der rechtmäßige Herrscher des Reiches sei.
"Ich kenne jetzt keine von Gareths oder von Rabenmunds mehr, sondern nur noch Mittelreicher!", begann SKM Answin seine Ansprache an seine treuen Anhänger im Exil.
"Ungerecht urteilte der Reichsbehüter über mich, und auch ich urteilte streng über ihn, doch ist jetzt nicht die Zeit für verletzte Eitelkeiten. Das Reich, ja ganz Dere ist in Gefahr. Wenn wir nur tapfer zusammenstehen, die Reihen fest geschlossen, so hat das Böse keine Chance. (...) Wo Praios Gesetze mit Füßen getreten wurden, soll man jetzt nicht jammern und wehklagen. Durch Taten muß man zeigen, daß man der Hilfe der Götter wert ist, wie damals in der zweiten Dämonenschlacht vor Gareth. Erweisen wir uns der Gunst der Götter würdig, dann können wir zuversichtlich in die Zukunft schauen."
SKM Answin entsandte sogleich einen Boten nach Gareth, das Friedensangebot zu überbringen.
In Engasal wird derweil eine Legion aufgestellt, bestehend aus den Anhängern SKM Answin und tapferen Frauen und Männern aus dem Lowangenschen. Auch Herzog Garf stellt seine Fremdenpikeniere zur Verfügung.
"Ich kannte Kunibald als tapferen Recken, wir sind einst Freunde gewesen. Um so tiefer trifft mich die Verleumdung des Garethers, meine Anhänger hätten etwas mit dem Überfall auf die tobrische Provinz zu tun."
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Früher die Orken im Dutzend erschlagen-heute nicht mal mehr die Axt gehoben? Früher fettes Schweinefleisch heruntergeschlunge-heute schon bei Bierbrot Magenweh? Früher aus dem zweiten Stock auf ein Pferd gesprungen- heute hilft nur eine Leiter? Wenn die Gelenke knirschen und die Muskeln nicht mehr wollen: SANOVITA-und alles geht besser! Wählt aus unserem reichhaltigen Angebot:
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Es schien sich eine kleine Sensation anzubahnen: Engagierte Adelige Almadas versuchten das Kalifat als Verbündeten gegen das Reich der falschen Horas zu gewinnen. Doch anstatt über das Mherweder Angebot in Ruhe zu beraten und die Diplomaten verhandeln zu lassen, schließt man lieber Freundschaft mit der Möchtegern-Horas.
Heißt das, daß die ehemals mittelreichischen Besitzungen endgültig aufgegeben werden?
Ist das die Politik des Reichsbehüters, wie ein verwöhnter Balg, dem nichts etwas bedeutet, sein Spielzeug einfach daherzuschenken?
Wieder einmal hat sich gezeigt, wie man in Gareth mit verdienten Helden des Reiches umzugehen pflegt. Unter unermeßlichen Entbehrungen, schmerzgepeinigt und dem Tode näher als dem leben, allein von der Pflichterfüllung und Treue zum Reich aufrechterhalten, erreichte die glücklose, aber unbestritten tapfere Befehlshaberin der Reichstruppen in Tobrien, Ew. Walpurga von Weiden, schwer verwundet den Garether Hof, die schreckliche Kunde von Borbarads Rückkehr zu überbringen.
Doch anstatt sie sofort den besten Heilern des Reiches zu überantworten, wurde sie den Strapazen einer beschwerlichen Reise nach Perricum ausgesetzt.
Reichsbehüterlicher Dank?
In einer aufsehenerregenen Beurteilung der Schlacht bei Eslamsbrück von Marschall Corelian von Rabenmund wird es deutlich: Die Niederlage hätte deutlich weniger Opfer kosten können.
Unfaßbare Schlampereien bei der Übermittlung von Späherberichten etc. sowie die unglaubliche Inkompetenz einiger Offiziere haben es erst ermöglicht, daß Borbarads Truppen einen solch umfassenden Sieg erringen konnten.
Man betrachte sich nur einmal die Aufstellung der Kaiserlichen vor der Schlacht: Statt die kaum zu haltende Brücke zu zerstören und sich den Vorteil der nahegelegenen Stadt zu Nutze zu machen, zieht man es vor, den Schutz und Schild des Reiches im Schlamme lagern zu lassen. Schon vor den eigentlichen Kriegshandlungen hatten so schon Unbehagen und Krankheiten dem Erzbösen wichtige Trümpfe in die Hand gespielt.
Doch damit nicht genug:
Die Stümperei hat damit aber kein End'. Man überläßt dem Feind großzügig den Vorteil hangabwärts angreifen zu können.
Gänzlich beschämend war dann aber der Anblick des fliehenden Heeres, kaum, daß die ersten finsteren Gestalten des dunklen Zuges auftauchen.
Mit was glaubten den die Kommandierenden es zu tun zu haben? Mit tobrischer Landwehr? Wieso hatte man die Truppen nicht darauf vorbereitet gegen Untote und anderes unheiliges Gezücht kämpfen zu müssen?
Wobei man Prinzessin Walpurga von Weiden nur die geringsten Vorwürfe machen kann, ist ihr Ruf als Kriegerin doch untadelig. Nein, vielmehr hatte sie gegen die Borniertheit ihres Stabes zu kämpfen, die jede ihrer Entscheidungen nach eigenem Gusto verwässerten, verfremdeten oder gar gänzlich durch eigene Anordnungen ersetzten. Wen will es da noch wundern, daß bald schon schieres Chaos herrschte?
Erlaubt sei wohl die Frage, wie solche Herrschaften zu ihren Positionen kommen konnten.
Schrecklich nur, daß diese Inkompetenz so vielen tapferen Kämpen des Reiches das Leben gekostet hat.
Sie werden uns fehlen!
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